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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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*ünfundzwanzigstes Kapitel. 
699 
einen unabhängigen Bauern zu verwandeln. Die Grundstücke sollen 
zu einem Preis verkauft werden, der ihren Erwerb für den Lohn- 
arbeiter schwer erschwinglich macht. Den Fonds, der aus dem Ver- 
kauf dieser Ländereien fließt, also diesen aus dem Arbeitslohn durch 
Verletzung des heiligen Gesetzes von Nachfrage und Zufuhr er- 
preßten Geldfonds, verwende die Regierung anderseits, um im selben 
Maße, wie er wächst, Habenichtse aus Europa in die Kolonien zu 
importieren und so dem Herrn Kapitalisten seinen Lohnarbeitsmarkt 
vollzuhalten. Unter diesen Umständen geht alles aufs herrlichste in 
der besten aller Welten. 
Dies ist das große Geheimnis der „systematischen Kolonisation“. 
„Nach diesem Plan“, ruft Wakefield triumphierend aus, „muß die 
Zufuhr von Arbeit beständig und regelmäßig sein; denn erstens, da 
kein Arbeiter fähig ist, sich Land zu verschaffen, bevor er für Geld 
gearbeitet hat, würden alle einwandernden Arbeiter dadurch, daß 
sie für Lohn kombiniert arbeiten, ihrem Anwender Kapital zur An- 
wendung von mehr Arbeit produzieren; zweitens jeder, der die Lohn- 
arbeit an den Nagel hinge und Grundeigner würde, würde gerade 
durch den Ankauf des Landes einen Fonds zur Herüberbringung 
!rischer Arbeit nach den Kolonien sichern.‘ 278 
Der von Staats wegen festgesetzte Bodenpreis muß natürlich 
„genügend“ (sufficient price) sein, das heißt so hoch, „daß er die 
Arbeiter verhindert, unabhängige Bauern zu werden, bis andere da 
sind, um ihren Platz auf dem Lohnarbeitsmarkt einzunehmen‘“.274 
Dieser „genügende Bodenpreis“ ist nichts als eine beschönigende 
Umschreibung des Lösegeldes, welches der Arbeiter dem Kapitalisten 
zahlt für die Erlaubnis, sich vom Lohnarbeitsmarkt aufs Land zurück- 
zuziehen. Erst muß er dem Herrn Kapitalisten „Kapital“ schaffen, 
damit dieser mehr Arbeiter ausbeuten könne, und dann auf dem 
Arbeitsmarkt einen „Ersatzmann‘“ stellen, den die Regierung auf 
seine Kosten seinem ehemaligen Herrn Kapitalisten über die See 
spediert. 
Es ist höchst charakteristisch, daß die englische Regierung diese 
von Herrn Wakefield eigens zum Gebrauch in Kolonialländern ver- 
schriebene Methode der „ursprünglichen Akkumulation“ jahrelang 
ausgeführt hat. Der Mißerfolg war natürlich ebenso schmählich als 
der des Peelschen Bankakts. Der Strom der Auswanderung wurde 
duellen Aneignung des Bodens zuzuschreiben, daß es Menschen gibt, die 
nichts besitzen als ihre Hände. ... Wenn ihr einen Menschen in einen 
luftleeren Raum stoßt, beraubt ihr ihn der Luft zum Atmen, Ihr tut das- 
3elbe, wenn ihr euch des Bodens bemächtigt. ... Das heißt ihn in den 
reichtumsleeren Raum stoßen, um sein Leben von eurer Willkür abhängig zu 
machen.“ (Collins: „L’Economie Politique, Source des Rövolutions et des 
Utopies pretendues Socialistes. Paris 1857“, vol. III, p. 268—271 passim.) 
275 Wakefield: „England and America, London 1838“, vol. IL, p. 192. 
274 Ebenda, S. 45.
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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