Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Monograph

Identifikator:
1780948581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-168414
Document type:
Monograph
Author:
Smith, Henry Justin http://d-nb.info/gnd/124454801
Title:
John Pierpont Morgan, der Weltbankier
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Reissner
Year of publication:
1928
Scope:
310 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Achzehntes Kapitel. Hochfinanz und grosse Politik: Dawes-Plan und Frankenstützung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzen und Steuern im In- und Ausland
  • Title page
  • Contents
  • Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
  • Zweiter Hauptteil. Statistik ausländischer Finanzen und Steuern. Unterlagen zum internationalen Vergleich
  • Index

Full text

— 390 — 
Bewertungsmethode. In den beiden folgenden Veranlagungen 1927 und 1928 tritt erst 
ein langsames, dann ein stärkeres Steigen der veranlagten Vermögensteuer sowie des 
Steueraufkommens ein, das außer mit dem Zuwachs des steuerpflichtigen Gesamt- 
vermögens auch mit den seit 1927 wirksamen höheren Tarifsätzen für bestimmte Ver- 
mögensteile zusammenhängt (Übersicht 50). 
Das Rohvermögen stellt die Summe aller überhaupt im Eigentum des Veranlagten 
vefindlichen steuerpflichtigen Vermögensobjekte dar; lediglich das Betriebsvermögen ist 
hierbei um die zugehörigen Schulden und Abzüge vermindert. Infolgedessen enthält es 
zahlreiche Vermögenswerte doppelt, z.B. einmal als Sachkapital beim Unternehmer, 
sodann aber auch noch als Geldkapital beim Kreditgeber. Einen zutreffenden Einblick 
in die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Steuersubjekte gewährt es somit nicht; 
aber der entstehende Fehler ist verhältnismäßig gering, weil die wichtigste Vermögens- 
kategorie, das Betriebsvermögen, als Reinvermögen nachgewiesen wird. Statistisch ist 
das Rohvermögen insofern interessant, als es eine Aufgliederung nach Vermögensarten 
rmöglicht, die für das steuerpflichtiges Gesamtvermögen nicht durchführbar ist, weil ein 
Teil der Schulden und fast alle sonstigen abzugsfähigen Lasten keiner bestimmten Ver- 
nögensart zugerechnet werden können. 
Einen im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungsgröße sehr hohen Anteil an der Reichs- 
summe des Rohvermögens stellen von den Ländern namentlich: Hamburg, Bremen, 
Sachsen, Preußen, daneben in geringerem Umfange: Anhalt, Braunschweig und Lübeck. 
Das sind vor allem Länder mit regem Handel oder gut entwickelter Industrie. In diesen 
ist gleichzeitig auch der Reichsanteil des Vermögenswertes meist größer als jener der 
Üflichtigenzahl, während die agraren Gebiete umgekehrt einen höheren Pflichtigen- 
als Vermögensanteil ausweisen (Übersicht 51). 
Eine Aufgliederung des Rohvermögens nach Vermögensarten veranschaulicht die über- 
tragende Bedeutung des Betriebsvermögens. Im Reiche liegt sein Hundertanteil während 
der vier Veranlagungsjahre nahe bei 40 vH, obwohl es als einzige Vermögenskategorie 
Reinvermögen darstellt. Allerdings hat es von 1924 auf 1928 stetig an relativer Be- 
deutung verloren; aber doch nicht in gleichem Ausmaße wie das landwirtschaftliche usw. 
Vermögen, das seit 1925 vom Grundvermögen überflügelt ist. Grundvermögen und 
sonstiges Vermögen haben seit 1924 erheblich an relativer Bedeutung. gewonnen (Über- 
sicht 51). 
Auch in den Ländern steht allgemein das Betriebsvermögen mit weitaus höchstem 
Anteil am gesamten Rohvermögen im Vordergrunde; in Hamburg und Bremen ist es 
sogar absolut im Übergewicht. Dagegen weisen einen höheren Anteil des landwirtschaft- 
lichen Rohvermögens als des gewerblichen Betriebsvermögens nur Oldenburg, Waldeck, 
die beiden Mecklenburg und die beiden Lippe auf. In den letztgenannten sechs Ländern 
ist das landwirtschaftliche dem gewerblichen Vermögen sehr wesentlich überlegen. In 
ner Anzahl von Ländern mit entwickeltem Gewerbe (wie Preußen, Sachsen, Hamburg, 
Bremen, Lübeck) oder mit vorherrschendem landwirtschaftlichem Zwergbetrieb (Baden) 
antfällt auch auf das Grundvermögen ein höherer Anteil als auf das landwirtschaftliche 
Vermögen. Überhaupt den geringsteh Anteil stellt das landwirtschaftliche Vermögen in 
Sachsen und den drei Hansestädten; in fast allen übrigen Ländern steht das sonstige 
Vermögen: an letzter Stelle; eine Ausnahme macht Mecklenburg-Schwerin, wo der 
zeringste Anteil auf das Grundvermögen entfällt (Übersicht 51). 
In den agraren Gegenden treten, im Vergleich zur Bevölkerung, die Pflichtigen 
stärker hervor als die Vermögenswerte. Diese Tatsache deutet schon darauf hin, daß das 
Durchschnittsvermögen in der Landwirtschaft relativ gering ist. Tatsächlich weist im 
Reiche die Landwirtschaft von allen Vermögenskategorien das geringste Durchschnitts- 
vermögen je Pflichtigen auf; gegenüber der entsprechenden Ziffer für gewerbliches 
Betriebsvermögen bleibt das landwirtschaftliche Durchschnittsvermögen um weit mehr 
ıls die Hälfte zurück, Wie im Reichsdurchschnitt so weist auch in den meisten Ländern 
das Betriebsvermögen den höchsten Durchchnittsbetrag je Pflichtigen auf. Eine Aus- 
nahme machen Oldenburg, Lippe und die beiden Mecklenburg, in denen das landwirt- 
schaftliche Durchschnittsvermögen an erster Stelle steht. Dagegen entfällt in Preußen,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzen Und Steuern Im in- Und Ausland. Hobbing, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.