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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

7 
eng mit dem Graunts verknüpft, daß er mitunter als der eigentliche 
Verfasser des Grauntschen Buches aufgefaßt worden ist, was jedoch 
keineswegs Wahrheit ist. 
Graunts „Observations“ scheinen das Resultat langjähriger Er- 
wägungen zu sein, indem seine Gedanken nach und nach, unter Be- 
rücksichtigung der verschiedenen auftauchenden Probleme, Form 
gewonnen haben. Dies ist eine Erklärung dafür, daß seine Schlüsse 
nicht immer in vollem Einklang miteinander stehen. 
Wie wenig man von Bevölkerungsverhältnissen wußte, geht deut- 
lich aus seinem Buche hervor. Er erwähnt die Schätzung eines Mannes 
von „eminenter Reputation“, wonach London im Jahre 1661 2 Mil- 
lionen Einwohner gehabt hätte, eine Zahl, die erst spät im 19. Jahr- 
hundert erreicht wurde. Es war eine recht verbreitete Auf- 
fassung, daß innerhalb der Bevölkerung mehr als drei Frauen auf 
jeden Mann entfielen, daß jedem Regierungswechsel Pestseuchen 
folgten und daß die Bewegungen des Mondes den Gesundheits- 
zustand beeinflußten. 
21. Wie erwähnt, war das Material recht unvollkommen; aber 
Graunt versteht, es kritisch auszunutzen. Er ist mit den großen 
Mängeln der Geburtenstatistik namentlich seit Mitte des Jahrhunderts 
im reinen. In den Verzeichnissen über Todesfälle fehlten Katholiken 
und Nonkonformisten, die auf ihrem eigenen Friedhof beigesetzt 
wurden. Es gab Krankheiten, die nicht immer als Todesursache ge- 
nannt wurden; insbesondere mißtraut Graunt den Angaben über 
Todesfälle nach „französischen Pocken“ (Syphilis); und er versucht 
zu zeigen, daß in Pestjahren viele Todesfälle vorkommen, die anderen 
Ursachen zugeschrieben werden, in Wirklichkeit aber durch die Pest 
verursacht sind. 
Ganz natürlich fühlt Graunt sich sehr überrascht durch die 
Regelmäßigkeit der Zahlen auf vielen Gebieten, und diese Regel- 
mäßigkeit wird eines der Grundmotive des Buches. Er sucht zu 
beweisen, daß die relative Anzahl von Todesfällen nach chronischen 
Krankheiten, Unglücksfällen und Selbstmord konstant ist, während 
epidemische Krankheiten unregelmäßig auftreten. Man darf sich 
nicht darüber wundern, daß er sich infolge seiner Auffassung über 
die große Regelmäßigkeit verleiten läßt, auf Grundlage einiger von 
einer einzelnen Landgemeinde erhaltenen statistischen Beobachtungs- 
ergebnisse (Pettys Geburtsort Romsey) weitgehende Schlüsse zu 
ziehen. 
Das Material enthielt keine Altersangaben. Nur eine Minderzahl 
von Toten wurde auf der Todesursachenliste als „alt“ rubriziert.
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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