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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

594 
Was zunächst die Berechnung der Leistungen der Versicherten 
betrifft, so wurde oben an Beispielen gezeigt, wie sich diese so an- 
setzen lassen, daß sie sich im einzelnen möglichst dem entsprechenden 
Nettokapitalwert der Leistung der Gesellschaft nebst Zuschlag für 
Verwaltung und Risiko anpassen. Solch eine sorgfältige Anpassung 
wird jedoch nicht immer vorgenommen. Die Kranken- und Be- 
zräbniskassen z. B. arbeiten oft mit festen Beiträgen ohne Rücksicht 
auf das Eintrittsalter der Mitglieder oder wenigstens mit einer recht 
unvollkommenen Skala. Da die Alten durchgängig Tod und Krank- 
heit viel mehr ausgesetzt sind als die Jungen, sind es also in 
Wirklichkeit die Jungen, die den Alten einen Teil der Bürde ab- 
nehmen müssen. Es handelt sich für die Kassen aber nur darum, 
die gesamten Einnahmen und Ausgaben abzubalanzieren, einerlei, ob 
die einzelne Versicherung balanziert oder nicht. Ein solcher fester 
Beitrag wird besonders häufig bei Gesellschaften mit gesetzlichem 
oder faktischem Monopol praktisiert werden. Wenn sämtliche 
Gebäude einer Stadt in derselben Feuerversicherungsgesellschaft ver- 
sichert werden sollen, dann braucht diese zur Deckung der Unkosten 
die gesamten Ausgaben nur gleichmäßig auf alle Versicherungen 
umzulegen, auf Dampfmühlen, Wohnhäuser usw., und dies trotz des 
sehr verschiedenen Risikos. Wo jedoch die freie Konkurrenz 
herrscht, muß sich die einzelne Prämie notwendigerweise einem 
Niveau nähern, das der Wahrscheinlichkeit des Feuerschadens ent- 
spricht; denn wenn die Gesellschaft bei der festen Prämie beharren 
wollte, brauchte der Konkurrent nur eine niedrigere Prämie für die 
gefahrfreien und eine höhere für die gefährlichen Risici festzusetzen, 
um die ersteren anzulocken. Die Gesellschaft der festen Prämie 
würde also Gefahr laufen, nur die „schlechten“ Versicherungen zu 
behalten und für diese die Prämie erhöhen zu müssen, 
Überhaupt müssen die Versicherungsprämien demselben allge- 
meinen Gesetz, dem die Warenpreise unterliegen, folgen. Die Kon- 
gurrenz wird hier also dieselbe fortwährende Teilung des Materials, 
wie sie die wissenschaftliche Statistik vornehmen muß, erzwingen; 
sie wird jeder Ursache, die einen Einfluß ausüben kann, nachspüren, 
um festzustellen, welche Versicherungen Gewinn und welche Verlust 
erbringen. Bisher ist übrigens in dieser Beziehung nur ein kleiner 
Teil der zu leistenden Arbeit bewältigt worden. Sogar in dem 
Zweige, der die höchste Entwicklung erreicht hat, in der Lebens- 
versicherung, ist man oft dazu gezwungen, nach rohen Schätzungen 
vorzugehen, so z. B. hinsichtlich der bei Reisen nach den Tropen
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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