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Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1782650954
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-170929
Document type:
Monograph
Title:
Aperçu des moyens directs et indirects mis dans les divers pays à la disposition des acheteurs étrangers pour s'assurer de la qualité des marchandises dont ils deviennent acquéreurs dans ces pays
Place of publication:
Genève
Year of publication:
1928
Scope:
136 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Norvêge
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

95 
konsumiert, die andere hingegen betrachtet beschämt ihren Markenbestand, 
gelobt sich aber dabei, daß es in Zukunft mehr werden soll. "6) 
Die Verteilung des Volksblatts geschieht entweder durch Aus 
legen in den Verteilungsstellen oder durch Lieferung in die Wohnung. 
Letzteres scheint das Empfehlenswertere zu sein, da beim Auslegen in 
den Abgabestellen viele Mitglieder mehrere Exemplare mitnehmen, 
andere dagegen gar keine. Die Kosten, die sich bei Lieferung in die 
Wohnung des Mitglieds von ca. 50 Pfg. auf ungefähr 1 M. pro 
Nummer erhöhen, werden durch die mit der Hauslieferung erzielte 
Umsatzvermehrung wieder wett gemacht. — Auch die Ausstellun 
gen von Bedarfsgütern bilden ein gutes Werbemittel, besonders dann, 
wenn die Waren der Konkurrenz zum Vergleich herangezogen werden. 
Bei diesen Vergleichen werden auf den Etiketten Preise und Quali 
täten genau vermerkt, so daß ein etwaiger Unterschied leicht festzu 
stellen ist. 
Gute Resultate hat man auch mit den Hausbesuchen erzielt, 
wie sie hauptsächlich von einem neugegründeten Organ, dem Mit 
gliederausschuß, organisiert werden. Diese Ausschüsse, auch G e- 
nossenschastsräte genannt, sind erst in den letzten Jahren in den 
großen Konsumvereinen entstanden. Ihnen ist u. a. ein Teil der 
konsumgenossenschaftlichen Werbearbeit übertragen worden. Der Mit- 
gliederausschnß soll nach § 20 des am Ende des Buches im Auszuge 
wiedergegebenen Statutenentwurfs aus dreimal soviel Vertretern der 
Genossen bestehen, als die Genossenschaft Verteilungsstellen hat. Diese 
große Zahl von überzeugten Konsumgenossenschaftern bildet einen 
ungeheuren Werbeapparat, der geeignet ist, mit der gesamten Mit 
gliederschaft in Fühlung zu bleiben. Sein geistiger Leiter ist der 
„Genossenschaftssekretär", ein fest angestellter Beamter des Vereins. 
Wie schon erwähnt, ist es eine besondere Aufgabe des Genossen 
schaftsrats, Hausbesuche zu veranstalten. Man sucht sich von be 
freundeten Organisationen die Listen der evtl, in Frage kommenden 
Personen zu verschaffen und versucht, sie zum Eintritt in die Ge 
nossenschaft zu bewegen. Neben der Werbung neuer Mitglieder ist 
es Aufgabe des Mitgliederausschnsses, die alten Mitglieder zu kon 
sumgenossenschaftlicher Treue anzuhalten. Es gilt, den Umsatz der 
alten Mitglieder immer mehr zu steigern, um so allmählich das 
Maximum zu erreichen. Mitglieder, die beabsichtigen auszutreten, 
sucht der Mitgliederausschuß von diesem Schritt zurückzuhalten. Der 
genannte Ausschuß veranstaltet auch Versammlungen für die Mit- 
b) Konsumgenoss. Rundschau Nr. 45/1913. Art. über Genossenschaftliche 
Propaganda durch das Konsumgenossenschaftliche Volksblatt. .
	        

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Die Konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, Ihre Technik Und Wirtschaftliche Bedeutung. J. Bensheimer, 1914.
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