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Die Lage der Landwirtschaft in Ostpreussen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lage der Landwirtschaft in Ostpreussen

Monograph

Identifikator:
1811126022
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-195283
Document type:
Monograph
Title:
Die Lage der Landwirtschaft in Ostpreussen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Mittler
Year of publication:
1929
Scope:
VII, 137 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil II. Betriebsergebnisse und öffentliche Lasten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Lage der Landwirtschaft in Ostpreussen
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung: Die Gebietsveränderungen und ihre wirtschaftlichen Folgen
  • Teil I. Produktion und Absatz
  • Teil II. Betriebsergebnisse und öffentliche Lasten
  • Teil III. Vermögen und Verschuldung
  • Teil IV. Abhilfemaßnahmen
  • Schlußbemerkung

Full text

38 
ordentliche Verschiedenheiten auf. Diese starke Streuung erklärt sich bei der 
Reichseinkommen-, Reichsvermögen- und Reichsumsatzsteuer aber ohne weiteres 
aus dem Charakter dieser Steuern selbst. Bei den anderen Steuerarten wird sie 
bedingt zunächst durch die verschiedene Bewertung des Grund und Bodens, die 
bei der preußischen Grundvermögensteuer mit ihren Staffelungssätzen und bei den 
nach ihren Sätzen berechneten Kommunalsteuern naturgemäß erhebliche Unter- 
schiede bringen muß, dann aber auch durch die Kreisabgaben der Landkreise, die in 
Hundertsätzen der an die Gemeinden (Gutsbezirke) fallenden Überweisungen aus 
der Reichseinkommen- und Körperschaftssteuer und der nur vom Staate ver- 
anlagten Realsteuern erhoben werden, So beträgt z.B. nach den Haushaltsplänen 
’ür das Rechnungsjahr 1926/27 im: Kreise Osterode der Zuschlag zu der Reichs- 
einkommen- und Körperschaftsteuer 35%, im Kreise Pr.-Holland dagegen 54%, 
ler Zuschlag zur Grundvermögensteuer in Osterode 93 %, in Pr.-Holland 159 %. 
Die Untersuchung über die öffentlich-rechtliche Belastung der Landwıirt- 
schaft Ostpreußens erstreckte sich auch darauf, ob und inwieweit die Betriebe 
in der Lage waren, aus den Erträgen der Wirtschaft ihr Steuersoll zu decken. 
Aus den Buchführungsergebnissen ließ sich folgendes ermitteln: 
Es konnten ihr Steuersoll aus den Betriebsüberschüssen nicht decken im 
Rechnungsjahre 1926/27 
von 61 Betrieben der Größenklasse bis 50 ha 30 Betriebe 
04. N 50—100 , 43 
) 100—200 „ 40 
200—400 ., 30 . 
L P N 5% über 400. 35. 
insgesamt von 303 Betrieben aller Größenklassen 178 Betriebe. 
Es zeigt sich also, daß die Steuern, bei denen es sich doch um tatsächlich 
gezahlte Beträge handelt, einen CGeldbedarf erfordern, der nicht aus der Wirtschaft 
selbst entnommen werden konnte und auch nicht aus Privatvermögen zu decken 
war, da dieses nach den Ermittlungen des Landesfinanzamts im allgemeinen nur 
eine geringe Rolle spielt. Da. also die Steuern aus den Mitteln des Landwirts 
nicht entnommen werden konnten, mußte in diesen Fällen der Geldbedarf 
zum Kreditbedarf werden. 
Bezüglich der Belastung der ostpreußischen Landwirtschaft mit Realsteuern 
im Verhältnis zum Reichsdurchschnitt ließ sich folgendes ermitteln: Die bei der 
Auswertung der Buchführungsergebnisse erfolgte Untersuchung der steuerlichen 
Belastung in den verschiedenen Wirtschaftsgebieten ergab, daß die Wirtschafts- 
gebiete keine grundsätzlichen Unterschiede im Verhältnis der Steuern zu den 
Roherträgen aufweisen. Ostpreußen scheint in dieser Hinsicht, wie ganz 
Norddeutschland, sogar etwas niedriger belastet zu sein ale die übrigen Wirt- 
schaftsgebiete. 
In Prozenten des Einheitswertes von 1925 berechnet ist die Steuer- 
belastung in Ostpreußen jedoch höher als in den übrigen Wirtschaftsgebieten?). 
Nach dem Verhältnis der Steuerbelastung zum Betriebsüberschuß zeigt Ostpreußen 
im Vergleich zu den übrigen Wirtschaftsgebieten das ungünstigste Bild, da hier 
im Durchschnitt der der Untersuchung zugrunde liegenden drei Jahre und der 
untersuchten Betriebe ein Betriebsüberschuß, aus dem die Steuern hätten gezahlt 
werden können, nicht mehr erzielt worden ist. 
Mag aber immerhin im Verhältnis der Steuern zu den Roherträgen die 
ostpreußische Landwirtschaft etwas niedriger als im sonstigen Reichsdurchschnitt 
') Nach den Einheitswerten von 1928 (vgl. S. 46) ist das Verhältnis jedoch umgekehrt.
	        

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Die Lage Der Landwirtschaft in Ostpreussen. Mittler, 1929.
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