Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bevölkerungslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

2. Kap. Volkszahl und Volkswachstum 295 
Es handelt sich zunächst darum, daß vornehmlich ein Rück- 
gang der Sterblichkeit in jugendlichem Alter eingetreten ist, 
Etwa bis zum fünfzehnten Lebensjahre ist der Mensch nur Konsu- 
ment, nur passives Glied der Volkswirtschaft. Er verursacht hier 
nur Kosten für die Gesamtheit und ist erst in späteren Lebensjahren 
in der Lage, der Gesamtheit durch seine Arbeitsleistungen die Kosten 
wieder zu ersetzen, die seine Erziehung und Ausbildung verursachen. 
Eine indische Fabel erzählt: Ein Schulmeister kaufte täglich sechs 
Brote. Da fragte ihn einmal ein Bekannter: „Sage mir, lieber Freund, 
was brauchst Du denn immer sechs Brote? Der Schulmeister ant- 
wortete: „Eines für mich selbst, ein anderes werfe ich weg, aber es 
kommt wieder; zwei leihe ich her und mit den übrigbleibenden 
zweien bezahle ich meine Schulden“. „Erkläre dich deutlicher“, 
entgegnete der®* andere, „ich verstehe dich nicht“. Nun sagte der 
Schullehrer: „Ein Brot esse ich, eines gebe ich meiner Schwieger- 
mutter, zwei meinen Kindern, zwei meinen Eltern“. 
E. Engel hat von einer Erziehungsschuld der bis zu 
fünfzehn Jahre Alten an die Gesamtheit gesprochen!), und es ist 
einleuchtend, daß es rein wirtschaftlich gesehen ein Gewinn für die 
Gesamtheit sein muß, wenn der Tod nicht schon im jugendlichen 
Alter eintritt und wenn demnach diese Schuld abgetragen werden 
kann. Unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten bedeutet also der 
Rückgang der Sterblichkeit in jugendlichem Alter einen Gewinn für 
die Gesamtheit. 
Man kann jedoch auch unter anderen Gesichtspunkten diese 
wirtschaftlich positive Seite des Rückgangs der Sterblichkeit be- 
trachten, wenn man dabei die allgemeine Zunahme der Lebens- 
dauer ins Auge faßt und berücksichtigt, daß damit die produktiven 
Jahre der Bevölkerung eine Zunahme erfahren. Eine solche Be- 
rechnung ist im Jahre 1913 von der Reichsstatistik durchgeführt 
worden. Es heißt hier: „Auch die Zeit, welche während der pro- 
duktiven Jahre vom Anfang des 16. bis zum Schlusse des 60. Alters- 
jahres durchlebt wird, ist durch die Besserung der Sterblichkeits- 
verhältnisse verlängert worden. Würde in diesem Lebensabschnitte 
Niemand sterben, so würden alle, die das 16. Lebensjahr erreichen, 
bis zum vollendeten 60. Lebensjahre 45 Jahre durchleben. Da aber 
der Tod einen Teil von ihnen vor dem 60, Jahre dahinrafft, so wird 
die durchschnittliche Zahl der produktiven Jahre geringer sein, als 
N E. Engel, Der Preis d. Arbeit. 2. Aufl., 1872, S. 39. — Ders. Der Wert 
des Menschen, 1883.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Principes d’Économie Politique. Sirey, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.