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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

206 Zweiter systematisch-theoretischer Teil 
45, und zwar desto geringer, je ungünstiger die Sterblichkeitsver- 
hältnisse sind. Nach der Sterbetafel des Jahrzehnts 1871 —1880 
haben nun die männlichen Personen während des produktiven Zeit- 
abschnittes 36,19 Jahre durchlebt, nach der neuesten Sterbetafel 
dagegen (1910—11) 38,72 Jahre. Im ersteren Falle sind also durch 
Sterben vor Beendigung des 60. Lebensjahres 8,81, im letzteren 
Falle nur 6,28 Jahre verloren gegangen. Die Besserung der Sterblich- 
keitsverhältnisse hat bei jedem Manne die Zeit der Produktivität um 
durchschnittlich 2% Jahre verlängert. Da nun jährlich im Deutschen 
Reiche etwa 665000 männliche Personen in das 16. Lebensjahr 
eintreten, so hat allein durch die Besserung der Sterblichkeitsverhält- 
nisse jede Generation ı %, Millionen Arbeitsjahre gewonnen“ ?). 
Würde man dieser Berechnung den besonders starken Rück- 
gang der Sterblichkeit zugrunde legen, wie er in der Sterbetafel für 
die Jahre 1924/26 zum Ausdruck kommt, so würde das positive 
wirtschaftliche Ergebnis noch viel größer sein. Betrachtet man unter 
diesem Gesichtspunkt die oben wiedergegebene deutsche Sterbetafel, 
so sieht man z. B., daß die mittlere Lebenserwartung für Männer 
des 30. Lebensjahres in den Jahren 1924/26 noch etwas größer war, 
als die mittlere Lebenserwartung für das Alter von 20 Jahren in 
dem Jahrzehnt 1871/80; die Lebenserwartung im 40. Lebensjahr war 
in den letzten Jahren fast ebenso groß wie damals diejenige im 
30. Lebensjahr. Der Rückgang der Sterblichkeit hat also in diesen 
Altersklassen zu einem ganz beträchtlichen Gewinn an Lebensjahren 
geführt. In den Vereinigten Staaten von Amerika hat man sogar 
neuerdings den Versuch gemacht, den Geldwert der Verlängerung 
des menschlichen Lebens zu berechnen. Für die Periode von 1901 
bis 1924 kam man hier auf Grund der Verminderung der Sterb- 
lichkeit bei beiden Geschlechtern zu einem Gewinn von 3450 Milli- 
anen Dollar ?). 
Allerdings muß in diesem Zusammenhang auch darauf hinge- 
wiesen werden, daß eine solch starke Zunahme der mittleren Lebens- 
dauer gerade in den arbeitsfähigen Altersklassen das Freiwerden 
*) Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 246, 1913, S. 11. 
’) Dublin u. Lotka, The money value of life and life extension, American 
Journal of Public Health, Bd. ı7, 1927, S. 547. — Zit. nach dem Bericht des 
Deutschen Stat. Zentralblattes, 19. Jahrg., S. 180/81. — Vgl. dazu ferner A. Niceforo, 
Anthropologie der nichtbesitzenden Klassen, Deutsch 1910, S. ı51ff. — A. Elster, 
Sozialbiologie, 1923, S. 333ff. — Seiffert, Säuglingssterblichkeit, Volkskonstitution 
a. Nationalvermögen, Jena 1905.
	        

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Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
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