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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

436 Zweiter systematisch-theoretischer Teil 
an Zahl zunehmen, entstehen neue und größere gesellschaftliche 
Einheiten, aus der Horde der Stamm und aus den Stämmen alsdann 
größere staatliche Gebilde. „Eine dünne Bevölkerung, die einen 
weiten Boden, wenn auch in bestimmten Grenzen, nötig hat, erzeugt 
den Nomadenstaat, der wegen des Schutzes des weiten Raumes 
immer eine militärische Organisation und Spitze haben wird. Bindet 
sich die Gesellschaft durch den Ackerbau fester an den Boden, so 
erteilt sie dem Staat Merkmale, die von der Zuteilung des Bodens 
an die Familie abhängen“ }). 
Je mehr die Volkszahl bei gegebener Bodenfläche zunimmt, 
um so mehr Bedeutung muß unter bestimmten Voraussetzungen der 
Ackerbau gewinnen und damit beginnen die Anfänge des Sonder- 
eigentums an Grund und Boden. Wenn so der Boden langsam 
an Wert gewinnt und dieser Wert steigt, wenn der Boden also 
knapper wird, dann beginnen sich weitere Veränderungen gesell- 
schaftlicher Natur zu zeigen. Seeck hat darauf hingewiesen, daß 
das starke Anwachsen der Bevölkerung die Germanen dazu ge- 
zwungen hat, jene wüsten Landstriche, die z. T. in ungeheurer Aus- 
dehnung das Gebiet jeder Völkerschaft umgeben hatten, allmählich 
zu besiedeln, so daß auf diese Weise die Stämme einander näher 
rückten und damit im Laufe der Zeit friedlichere Zustände eintraten. 
„Handel und Verkehr traten an die Stelle der immer wiederholten 
Kriegszüge und Räubereien“?), Umgekehrt war aber dann immer 
wieder, wie wir an zahlreichen Beispielen bis zur Gegenwart wahr- 
nehmen können, das Volkswachstum eine wichtige Ursache von 
Kriegen und kriegerischen Zusammenstößen. So ist jedenfalls durch 
das Volkswachstum das gegenseitige Verhältnis der Menschen und 
Völker immer wieder auf das tiefste beeinflußt worden. , 
Aber nicht nur das Volkswachstum mußte starke gesellschaft- 
liche Wandlungen ausüben, auch dort vielmehr, wo sich eine Volks- 
abnahme, wo sich den Gaben des Bodens gegenüber Zustände der 
Untervölkerung zeigten, begegnen wir Folgen, durch welche die 
gesellschaftliche Organisation und die Art des Zusammenlebens der 
Menschen ‘stark beeinflußt worden ist. Als Beispiel dafür sei nur 
die oben bereits erwähnte Schaffung von Kolonen und die Einführung 
der Schollenpflicht am Ausgang der römischen Geschichte erinnert, 
als die Bevölkerung auf dem Lande in Italien so zurückging, daß es 
an Arbeitskräften zur Bebauung des Bodens mangelte. 
') Ratzel, Anthropogeographie, a, a. O., S. 60, 
3 Seeck, Geschichte, Bd. ı, 1897, S. 221/22.
	        

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Employment Psychology. MacMillan, 1924.
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