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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

4. Kap. Volkszahl und Nahrungsspielraum in ihrem Zusammenhang usw. 437 
Auch in der späteren deutschen Geschichte sind diese Zusammen- 
hänge zwischen Volkswachstum und gesellschaftlicher Entwicklung 
deutlich wahrzunehmen, Zusammenhänge, die freilich an dieser Stelle 
wieder nur mit knappen Worten berührt werden können. Es ist bereits 
oben darauf hingewiesen worden, daß im deutschen Mittelalter der 
durch das Volkswachstum nötig gewordene Ausbau des Landes und 
die wachsende Intensität der Landeskultur immer wieder „gegen 
Verfassung und Ausdehnung der alten Wirtschaftsverbände an- 
drängten“ !). Das zeigte sich vornehmlich gegenüber dem noch vor- 
handenen Gemeindeeigentum an Grund und Boden. Für die ent- 
sprechenden Verhältnisse in der Schweiz hat Miaskowski gesagt: 
„Solange die Landbevölkerung der Schweiz nicht zahlreich war 
und sich nur langsam vermehrte und ‚solange noch im Verhältnis 
zu Acker und Wiese ausreichende Wald- und Weidestrecken vor- 
handen waren, lag kein Bedürfnis nach einer rechtlichen Fixierung 
derjenigen Personen vor, welchen allein die Berechtigung, die Allmende 
zu benutzen, zustand“ ?). In den Gemeinden, in denen dann in der 
folgenden Zeit die Volkszahl stark zunahm, ist diesem Volkswachtum 
vielfach die Allmende zum Opfer gefallen. Man hat auch schon mit 
Recht gesagt, das Volkswachstum sei der Tod der Allmende., 
Wie dann aber auch umgekehrt die gesellschaftliche Ordnung 
immer wieder einen tiefgehenden Einfluß auf den Nahrungsspielraum 
und damit auf das Volkswachstum eines Landes ausgeübt und hier- 
durch auch unter Umständen Übervölkerungserscheinungen hervor- 
gerufen hat, läßt sich durch mannigfache Beispiele belegen. Hier 
sei zunächst nur ganz allgemein auf die Bedeutung der Grund- 
hbesitzverteilung für die Größe der Bevölkerungskapazität eines 
Landes verwiesen. „Latifundia perdidere Italiam“ hat Plinius ge- 
sagt und für Spanien zu Beginn der Neuzeit hat Leonhard gezeigt, 
daß in gewissen Teilen dieses Landes die Latifundienbildung die 
Ausweitung des Nahrungspielraumes behindert und damit zur Unter- 
völkerung und Entvölkerung vieler Landesteile beigetragen hat % 
Leonhard zitiert einen zeitgenössischen Bericht, in dem es hieß: 
„Zehn Stunden ritt ich bloß durch die Staaten des Herzogs von 
Medina-Sidonia, sie bestanden aber auf meinem Wege in nichts als 
in Feldern und Triften. Da war nirgends eine Spur zu finden, die 
eine Wohnung des gemeinsten Insassen angekündigt hätte, nirgends 
ein Obst- oder Küchengarten, nirgends ein Graben, nirgends ein 
Y Lamprecht, Deutsches Wirtschaftsleben, Bd. ı, S. 271ff. 
2) Miaskowski, Die schweizer. Allmend, 1879, S. 86. 
3) R. Leonhard, Agrarpolitik u, Agrarreform in Spanien, 1909,
	        

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Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
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