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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

4. Kap. Volkszahl und Nahrungsspielraum in ihrem Zusammenhang usw. 453 
Mit einer solchen Entwicklung kann auch das Wesen der 
Übervölkerung einen anderen Charakter annehmen. Darauf hat 
Krafft schon vor Jahren hingewiesen, als er den Begriff eines 
sozialen Bedarfsspielraumes und einer sozialen Bevölkerung prägte 
und unter der letzteren eine Vielheit von Menschen verstand, „die 
unter dem Gesichtspunkt gemeinsamer Zielversorgung, das ist eines 
planmäßig geregelten Handelns, als Einheit erscheinen“*!), Dem- 
entsprechend versteht er dann unter Über- und Untervölkerung: 
„Eine Vielheit von Menschen, die für die Möglichkeit der Verwirk- 
lichung ihrer jeweiligen gesellschaftlichen, sie einenden Zielsetzungen 
an Zahl zu groß bzw. zu klein ist“. Damit wird die gesellschaft- 
liche Seite der Volksvermehrung, wie überhaupt des ganzen Be- 
völkerungsproblems, besonders stark hervorgehoben. Freilich handelt 
es sich dabei keineswegs allein um ein gesellschaftliches Problem, 
wie vor allem die Sozialisten annehmen. Dem steht die Abhängig- 
keit des Nahrungsspielraumes von der Natur und vom Boden gegen- 
über, deren Erträge keineswegs allein von gesellschaftlichen Faktoren 
bestimmt werden. Jedenfalls darf man aber auch nicht diese gesell- 
schaftliche Seite in ihrer Bedeutung für den Gang und die Stärke 
des Volkswachstums unterschätzen. Dieses Wachstum ist auch kein 
rein biologischer Vorgang, sondern gerade in neuerer Zeit besonders 
stark von gesellschaftlichen Faktoren beeinflußt, die vielleicht in dem 
dargelegten Sinne weiter so zunehmen, daß damit auch das Be- 
völkerungsproblem als solches einen ganz anderen Charakter annimmt 
als in älteren Zeiten. 
3. Nahrungsspielraum und Wirtschaftssystem. — 
Die in dem vergangenen Abschnitt besprochenen Ausführungen 
haben bereits in mancher Hinsicht auf die Zusammenhänge zwischen 
Nahrungsspielraum und Wirtschaftssystem hingewiesen. Ging doch 
die oben besprochene sozialistische Auffassung davon aus, daß aus 
dem Wesen der bestehenden kapitalistischen Wirtschaftsordnung 
heraus sich im Laufe der Zeit unweigerlich bestimmte Gefahren für 
den Nahrungsspielraum eines Landes in den europäischen Industrie- 
staaten ergeben müssen. Im folgenden sollen diese Zusammenhänge 
zwischen Nahrungsspielraum und Wirtschaftssystem unter etwas 
anderen, mehr allgemeinen Gesichtspunkten betrachtet werden. 
Die älteren Sozialisten — auch heute gibt es noch manchen 
Vertreter dieser Anschauung — waren der Meinung, daß der Nahrungs- 
spielraum der Erde unbegrenzt erweiterungsfähig sei und daß es 
En ya 
1) Bevölkerungsproblem, 1917, S. 84,
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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