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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

4. Kap. Volkszahl und Nahrungsspielraum in ihrem Zusammenhang usw. 463 
Kommt es in den europäischen Kulturstaaten — wofür ja vieles 
zu sprechen scheint — zu einer beträchtlichen Verlangsamung 
des Volkswachstums, vielleicht sogar zu einer Stagnation oder zu 
einem Rückgang der Volkszahl, dann entfallen damit wichtige Vor- 
aussetzungen, aus denen wir die neuere wirtschaftliche Entwicklung 
zu erklären und die gegenwärtige Wirtschaftsordnung zu rechtfertigen 
haben. Eine der allerstärksten Kräfte, die seit Beginn der Neuzeit 
umwälzend und vorwärtstreibend auf den Gang und die Organisation 
der europäischen Wirtschaft eingewirkt haben, wird damit in Fort- 
fall kommen und dann können vielleicht auch Änderungen der 
gesellschaftlichen Ordnung wirtschaftlich erträglich werden. Es ist 
vielleicht auch einmal mit der Möglichkeit zu rechnen, daß dann jener 
oben dargelegte Austausch zwischen Boden und Arbeit im inter- 
nationalen Handel für die Lebensmöglichkeiten der europäischen 
Bevölkerung an Bedeutung verliert, daß damit dann jene oben be- 
schriebenen Gefahren, die für die europäischen Industriestaaten damit 
verbunden sind, geringer werden und daß dann auch der scharfe 
Stachel der internationalen Konkurrenz für unser Leben an Bedeu- 
tung abnimmt. Dann kann vielleicht das eintreffen, was Sombart 
in den schon einmal zitierten Worten über die Wandlungen im 
Kapitalismus gemeint hat: „Es wird eine Rückbildung der euro- 
päischen Länder in den Strukturverhältnissen ihrer Volkswirtschaft 
stattfinden, die das Verhältnis der landwirtschaftlich und nichtland- 
wirtschaftlichen Bevölkernng zum Ziele hat, wie es etwa in Deutsch- 
land 1882 bestand: 40%, landwirtschaftliche Bevölkerung. Die welt- 
wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Völkern werden dadurch 
noch weiter einschrumpfen“ *). 
Wenn das Volkswachstum relativ zurückgeht, dann werden wir 
nicht mehr die gleichen Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der 
Wirtschaft und die wirtschaftliche Tatkraft des einzelnen stellen 
müssen, wie in der Zeit des starken Volkswachstums, wie es die 
letzten Menschenalter erlebt haben. Es mag sein, daß dann wenigstens 
von diesem Standpunkt aus eine gesellschaftliche Ordnung unbedenk- 
lich erscheint, bei der das Schwergewicht mehr auf der kulturellen 
als auf der rein ökonomischen Seite liegt. 
1) a. a. OO, S. 247.
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1904.
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