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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Ergebnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

474 
Dritter Teil 
eben dann immer wieder gesellschaftliche Kräfte sind, die imstande 
sind, die Wirksamkeit dieser naturalistischen Faktoren zurück- 
zudrängen. So hat das Bevölkerungsproblem zwei Seiten: eine natura- 
listische und eine gesellschaftliche. Die Prognose für die weitere 
Entwicklung hängt, vom Standpunkt der Wirtschaft aus gesehen, 
davon ab, welche Kräfte in Zukunft die stärkeren sein werden. 
Es ist eben ausdrücklich ausgesprochen worden: vom Stand- 
punkt der Wirtschaft aus. Denn wir dürfen bei diesen Fragen auch 
die Änderungen nicht vergessen, die sich im Volkswachstum selbst 
vollziehen. Hier können wir ja in allerneuester Zeit die stärksten 
Wandlungen beobachten, mit denen Malthus weder gerechnet hat, 
noch rechnen konnte. Denn soweit Malthus an eine Einschränkung 
der Volksvermehrung dachte, hatte er nur die Enthaltung von der 
Ehe, bzw. ihre Eingehung in einem späteren Alter, keineswegs eine 
künstliche Verminderung der Geburten und bewußte Kleinhaltung der 
Familie vor Augen. Die letzteren Mittel verwarf er durchaus. „In 
der Tat“, so sagte er einmal, „werde ich stets alle künstlichen Mittel, 
die Bevölkerung zu hemmen, verwerfen, sowohl wegen ihrer Unsittlich- 
keit, als auch wegen ihrer Tendenz, dem Fleiß den notwendigen 
Sporn zu entziehen. Wenn jedes Ehepaar die Zahl seiner Kinder 
nach Wunsch beschränken könnte, so wäre sicherlich zu befürchten, 
daß die Indolenz des Menschengeschlechts sehr stark zunehmen und 
weder die Bevölkerung einzelner Länder, noch die der ganzen Erde, 
jemals ihren natürlichen und richtigen Umfang erreichen würde. 
Allein die Einschränkungen, die ich empfohlen habe, sind ganz 
anderer Art“). 
Demgegenüber zeigt nun freilich die neueste Entwicklung der 
Bevölkerung eine grundlegende Wandlung. Der Rückgang der 
Fruchtbarkeit im letzten Menschenalter und ihr besonders starker 
Absturz in den letzten Jahren stellen einen Faktor dar, der von 
großer Bedeutung für die weitere Gestaltung der Zusammenhänge 
7on Bevölkerung und Wirtschaft sein kann. 
In manchen ihrer Vertreter hatten auch schon ältere Schrift- 
steller mit einem solchen Rückgang der Geburten gerechnet, z. T. 
schon als Ergebnis des menschlichen Willens, z. T. als Folge eines 
Rückgangs der Fortpflanzungsfähigkeit. Wo das erstere der Fall 
war, hatte man in einem Rückgang der Fruchtbarkeit die Folge 
einer objektiven Verengerung des Nahrungsspielraumes, also 
eine Reaktion der Menschen auf eine Verschlechterung der Lebens- 
!) Naeh d. Übers, von Stöpel, S. 816.
	        

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The Fiscal Problem in Missouri. National Industrial Conference Board, Inc., 1930.
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