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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

EEE 
4. Kap. Bevölkerung und Wirtschaft, vornehmlich in der deutschen Geschichte 71 
vor allem in den Städten, eine ganz andere Teuerungspolitik 
möglich, als zuvor. Freilich waren trotzdem solche Notstände nicht 
ganz zu vermeiden, sie lasteten noch schwer genug auf der Be- 
völkerung; nur, daß man jetzt weniger von Hungersnöten, als von 
Teuerungen reden kann, weil jetzt das Wesentliche in den gewaltigen 
Preissteigerungen und Preisschwankungen, namentlich beim Korn, 
lag. In den Jahren 1433—1437 schwankten in Nürnberg die Preise 
für einen Sümmer Korn zwischen 15 und 35 Pfund, in Würzburg 
im Jahre 1437 zwischen 5 und 18 Pfund %. Freilich fehlen dann 
bei solch hohen Preisen der Bevölkerung in der Regel die Mittel, 
das‘ Getreide zu kaufen. „Gelangten Kornvorräte in das von der 
Hungersnot heimgesuchte Gebiet, so geschah dies in der Regel erst, 
wenn sie bereits einen derartigen Umfang angenommen hatte und 
die Getreidepreise derart gestiegen waren, daß die Bevölkerung 
außerstande war, das angelangte Korn zu erwerben ?. Erst mit der 
Vervollkommnung des Straßen- und Verkehtswesens ist es, wie wir 
noch sehen werden, gelungen, derartige verheerende Preisschwan- 
kungen zu bekämpfen. 
Wichtiger jedoch für die Beziehungen zwischen Volkszahl und 
Nahrungsspielraum als diese Milderung vorübergehender Notstände 
war die Tatsache, daß die Entwicklung von Gewerbe und Handel 
und das Wachstum der Städte den Nahrungsspielraum der deutschen 
Volkswirtschaft erweitern mußte. Zwar fehlen auch für diese Zeit 
alle brauchbaren Möglichkeiten, uns ein zahlenmäßiges Bild von 
dem damaligen Wachstum der Bevölkerung zu machen, aber es 
gibt doch immerhin wichtige Symptome, aus denen wir auf ein 
solches Wachstum der Bevölkerung schließen können. Erst vom 
Ausgange des 17. Jahrhunderts ab liegen für einzelne deutsche 
Staaten leidlich brauchbare Zählungen vor. Während Kötzschke 
die Einwohnerzahl des Reiches einschließlich der östlichen Koloni- 
sationsgebiete für die Mitte des ıı. Jahrhunderts noch mit 5 
bis 6 Millionen und für die Mitte des ı2. Jahrhunderts mit 7 bis 
8 Millionen angenommen hatte, wird die Volkszahl von ihm für das 
Jahr 1500 mit mehr als ız Millionen angenommen. Das würde 
etwa einer Dichte von 20 Einwohnern auf den Quadratkilometer 
entsprechen ®), Häpke hat dazu bemerkt: „Will man nicht über- 
haupt ziffernmäßige Vorstellungen ablehnen, so wird man etwa auf 
) P. Meyer, a. a. O,, S. 30/31. 
? Kulischer, a. a. O., S. 162. 
3) Deutsche Wirtschaftsgeschichte, a. a. O.
	        

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Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
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