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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
181333546X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-201592
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Bevölkerungslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1929
Scope:
IV, 490 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Bericht über die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
  • Anlagen
  • Index

Full text

Das Produkt der Lindener Mark ist ebenfalle ein mulmiges, sehr 
manganreiches Brauneisenerz, in dem Stückerze reiner Mangan- 
mineralien enthalten sind. Die Gehalte an Eisen und Mangan variieren 
um je 20°. . 
Die Vorratsermittlung für diese Lahn-Dill-Erze einschließlich der 
Manganeisenerze ist, wie aus dem Gesagten hervorgeht, noch schwie- 
riger als die der Siegener Lagerstätten, da es sich um die verschieden- 
artigsten Ausbildungsformen mit mannigfach wechselnder Begrenzung 
handelt und von großen Teufen nicht die. Rede sein kann: Trotzdem 
hat man versucht, durch Berechnung des Erzkörpers der einzelnen Vor- 
kommen die Vorratsmenge zu ermitteln. Dabei hat sich herausgestellt, 
daß die in dem oben umrissenen Gebiete anstehenden Erze an Masse 
die Vorräte des Siegerlandes weit übertreffen. . 
Allein an Vorräten in der Dillmulde ergeben sich über 100 Millionen 
Tonnen, wozu noch 50 bis 60 Millionen Tonnen der Lahnmulden 
kommen. Neben diesen geschichteten Rot- und Brauneisensteinen: be- 
rechnen sich für die mulmigen Manganeisenerze weitere 50 bis 60 Mil- 
lionen Tonnen, wobei die Mengen der Lindener Mark und des Binger- 
drücker Vorkommens mit eingeschlossen sind. 
Aus diesen Zahlen geht hervor, daß bei einer Förderung, die 1913 
etwa 1500000 Tonnen betrug, noch mit einer erheblichen Dauer des 
dortigen Bergbaues gerechnet werden kann und eine Lebensdauer von 
L00 Jahren niedrig geschätzt ist. 
Es geht weiter daraus hervor, daß in diesem Gebiete, allerdings 
mit großem Geldaufwand und erheblichem Risiko, stärkere Reserven 
geschaffen werden können, Reserven. wie sie für Notzeiten durchaus 
arwünscht sind. 
Die Wirtschaftsentwicklung geht der des Siegerlandes parallel. 
1913 wurden, wie erwähnt, etwa 1*/, Millionen Tonnen versandfähige 
Erze erzeugt. Diese erzielten — nach den Ermittlungen der Prüfungs- 
kommission — bei 8,06 M. Selbstkosten und einem Verkaufspreis von 
11,86 M. einen Bruttoüberschuß von 3,10 M. Dieser Bruttoüberschuß 
ist 1926 bei 11,09 RM. Selbstkosten und 11,95 RM. Verkaufserlös 
einschließlich 2 RM. Absatzprämie auf 0,86 RM. oder um 80 % zurück- 
gegangen. 
Während.die Kosten bis 1926 um 37,6 °% gestiegen sind, bezifferte 
sich die Erlössteigerung unter Einschluß der Absatzprämie nur auf 
7,1 %, bzw. der durchschnittliche Erlös ohne Prämie lag 10°% unter 
dem vor dem Kriege erzielten Preise. Der Tiefstand lag ebenfalls im 
Mai 1926. in welchem Monat gefördert wurden: 
im Lahn-Dillgebiet in Oberhessen zusammen 
rund 32000 Tonnen rund 11000 Tonnen 43000 Tonnen 
während im Mai 1927 
im Lahn-Dillgebiet in Oberhessen zusammen 
63 400 Tonnen 928600 Tonnen 87 000 Tonnen 
gefördert wurden. 
Über die Wirkungen der staatlichen Hilfsmaßnahmen in diesem 
Gebiet gibt die Tabelle Auskunft: 
AR
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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