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Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1818395479
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Engels, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118530380
Title:
Historisch-kritische Gesamtausgabe
Place of publication:
Frankfurt a.M.
Publisher:
Marx-Engels-Archiv
Year of publication:
1927-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1818396394
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-205987
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Engels, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118530380
Title:
Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov
Volume count:
Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Marx-Engels-Verlag G. M. B. H.
Year of publication:
1930
Scope:
XXIII, 488 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
1867
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Historisch-kritische Gesamtausgabe
  • Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1861-1867 / herausgegeben von D. Rjazanov (Abt. 3, Briefwechsel, Bd. 3)
  • Title page
  • Einleitung
  • 1861
  • 1862
  • 1863
  • 1864
  • 1865
  • 1866
  • 1867
  • Index
  • Contents

Full text

(1022) 1867 Mai 7 
389 
ließest und, into the bargain, noch alle meine petites miseres mit- 
durchleben mußtest. Ich kann mir andrerseits nicht verheimlichen, 
daß ich noch ein Jahr of trial vor mir habe. Ich habe einen Schritt 
getan, von dem viel abhängt, wovon es nämlich abhängt, ob mir 
von der einzigen Seite, wovon es möglich ist, einige 100 £ zur Dis- 
position gestellt werden. Es ist erträgliche Aussicht auf positives 
Resultat vorhanden, doch bleibe ich für about 6 Wochen in der 
Schwebe. Früher erhalte ich nicht definitiven Bescheid. Wovor ich 
mich — abgesehn von der Unsicherheit — am meisten fürchte, ist 
o die Rückkehr nach London, die in 6—8 Tagen doch notwendig 
wird. Die Schulden dort sind bedeutend, und die Manichäer war- 
ten „dringend“ auf meine Rückkehr. Dann wieder der Familien- 
jammer, die inneren Kollisionen, die Hetzjagd, statt frisch und 
ungeniert an die Arbeit zu gehn. 
s Dr. K[ugelmann] und seine Frau behandeln mich aufs aller- 
liebenswürdigste und tun alles, was sie mir nur an den Augen ab- 
sehn können. Es sind vortreffliche Menschen. Sie lassen mir in 
der Tat keine Zeit, „den düstren Wegen des eignen Ich“ nachzu- 
spähen. Apropos! Die Bismarcksche Affäre mußt Du ganz geheim 
% halten. Ich versprach, Niemandem, auch K[ugelmann] nicht, da- 
von zu sprechen. Letztres hielt ich. Ich hatte jedoch natürlich die 
reservatio mentalis gemacht, Dich auszunehmen. 
Du wunderst Dich, daß, bei dem Preußenhaß hier, die Na- 
tional-Liberalen (oder, wie Kugelmann sie nennt, die Euro- 
» päer) bei den Wahlen so gut davongekommen sind. Die Sache 
ist sehr einfach. In allen größeren Städten fielen sie durch, an 
kleineren Orten siegten sie durch ihre Organisation, die seit der 
Gothaer Zeit existiert. Diese Kerls zeigen überhaupt, wie wichtig 
Parteiorganisation ist. Das bisher Gesagte gilt für Hannover. In 
wo Kurhessen hat preußische Einschüchterung, unterstützt vom Ge- 
schrei der Nationalvereinler, unbeschränkten Einfluß ausgeübt. 
Die Preußen wirtschaften hier unterdessen ganz persisch. Sie 
können zwar die Bevölkerung nicht transplantieren nach ihren 
Ostprovinzen, aber sie tun es mit den Beamten, bis auf Railway 
# Kondukteure hinab, und für die Offiziere. Sogar die armen Teufel 
von Briefträgern müssen nach Pommern. Unterdes kannst Du 
jeden Tag Züge von Hessen, Hannoveranern usw. auf der Eisen- 
bahn nach Bremen beobachten, zur Auswanderung nach den Uni- 
ted States. Solange das biedre Deutschland steht, hat es aus allen 
w Teilen kein solches Menschengewirr über den Atlantic geschickt. 
Der eine will den Steuern entrinnen, der andre der Militärpflicht, 
der dritte den politischen Zuständen, alle dem Säbelregiment und 
dem gedrohten Kriegssturm. 
{ch habe großes Gaudium hier mit den (preußisch gesinnten) 
ws Bourgeois. Sie wollen Krieg, aber immediatement. Das Ge-
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1915.
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