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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

Full text: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1820833348
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-210730
Document type:
Monograph
Author:
Filene, Edward A. http://d-nb.info/gnd/123562244
Title:
The model stock plan
Place of publication:
New York
Publisher:
McGraw-Hill Book Company
Year of publication:
1930
Scope:
xiv, 253 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter VI. Basement stores for thrifty customers
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Erfahrung als unendliche Aufgabe. 8313 
gen.!1%) „Diese einzige Antwort Galileis“ — so urteilt Prantl mit 
Recht — „zeigt ein tieferes Verständnis vom Wesen der Induktion. 
als all jene phrasenhaften Stellen zusammen, in welchen der ober- 
flächliche und grosssprecherische Baco von Verulam über inventio. 
experimentum u. dgl. geplaudert hat“,13) 
Wenn der Wertbegriff des „Absoluten“ nunmehr allein von 
der Art und Geltung unserer Erkenntnisse gebraucht wird, so 
erscheint damit zugleich sein Korrelat- und Gegenbegriff unter 
einem veränderten Gesichtspunkt: der Begriff der Relation ist 
nicht mehr als Hemmung und Widerstreit, sondern als notwendige 
Ergänzung für den neuen Sinn des Absoluten zu denken. In der 
Tat bildet der logische Grundsatz der Relativität der Bewegung 
die notwendige Voraussetzung, unter der Galileis Bewegungsgesetze 
erst zur Entdeckung und Aussprache kommen konnten. Solange 
die Bewegung als inhärente Eigenschaft eines einzelnen, be- 
stimmten Subjekts gedacht wurde, so lange erschien die Ver- 
einigung zweier verschiedener Bewegungen in ein und demselben 
Körper, wie sie von der Copernikanischen Theorie gefordert war, 
in der Tat wie ein innerer Widerspruch. Die qualitativen Grund- 
eigenschaften, in denen die Aristotelische Analyse endete, stehen 
zu einander in ausschliessendem, kontradiktorischem Verhältnis. 
Die blosse Möglichkeit der „Mischung“ und Gradabstufung ent- 
hält unter dem Gesichtspunkt der absoluten Gegensätze eine 
innere Schwierigkeit und Paradoxie: „wen sollte es nicht ver- 
wundern — heisst es wiederum sehr bezeichnend bei Fracastoro —, 
dass die feindlichen Qualitäten des Kalten und Warmen, des 
Trockenen und F euchten, die einander aufzuheben trachten, sich 
dennoch im selben Subjekt mit einander vereinigen und in be- 
stimmten Graden nebeneinander bestehen können?“137) Für die 
neue Ansicht ist dieses Problem hinfällig geworden. Wie es 
innerlich entgegengesetzten Beschaffenheiten möglich ist, sich zu 
verbinden und sich gegenseitig zu durchdringen, ist allerdings 
zuletzt eine unlösbare metaphysische Frage. Die Verknüpfung 
von Relationen aber bietet keine Schwierigkeiten: denn Rela- 
tionen sind — nach dem Worte Keplers — „Erzeugnisse des 
Geistes“, die somit nicht zu einer dinglichen Einheit verschmelzen, 
sondern sich wechselseitig nur zu einer eindeutigen Schluss- 
folsgerung. zu einer Einheit des Urteils bestimmen wollen. Die
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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