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Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute

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Bibliographic data

fullscreen: Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute

Monograph

Identifikator:
1823002579
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221686
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dt. Wiss. Buchhandlung
Year of publication:
1930
Scope:
130 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Kapitel. Wesen und Formen des Kapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Konzentration
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Begriffsbildung
  • 2. Betrieb
  • 3. Die Unternehmung
  • 4. Die Ursachen der Konzentration
  • 5. Die Formen der Konzentration
  • 6. Die Sammelunternehmung
  • 7. Die Kapitalsanlagevereinigung
  • 8. Die vertikale Konzentration
  • 9. Die horizontale Konzentration
  • 10. Teilweise und vollständige Konzentration
  • 11. Der vertragsmäßige Zusammenschluß
  • 12. Zusammenschluß durch Aktienerwerb oder Aktientausch
  • 13. Der Zusammenschluß durch Bildung einer Haltegesellschaft
  • 14. Der Zusammenschluß durch völlige Verschmelzung
  • 15. Das Kartell
  • 16. Der Trust
  • 17. Die Interessengemeinschaft
  • 18. Die Fusion
  • 19 Die Zwangsorganisation
  • 20. Die internationale Organisation
  • 21. Die Wirkungen auf die Produktionskosten
  • 22. Die Wirkungen auf die Preise
  • 23. Die Wirkungen auf die Arbeiter
  • 24. Die Versuche einer gesetzlichen Regelung
  • Index

Full text

Die Ursachen der Konzentration 
bei ordentlichem Gebrauch. Bei einer dauernden Betriebseingtellung geht“. 
es aber fast gänzlich verloren, weil eine Fabrik nur für einen bestimmten 
Zweck zu brauchen ist; das Gebäude läßt sich nur in dem Selteneren 
Falle seiner Lage in der Stadt zu einer Fabrikation oder zu Wohnungs: 
zwecken verwenden, und gebrauchte Maschinen haben meist detr-Wert 
von Altmetall. 
Eine wesentliche Vorbedingung für die Konzentrationsbewegung 
ist die Unpersönlichkeit des Kapitals, welche durch die modernen Kapitals- 
gesellschaften, in erster Linie durch die Aktiengesellschaften, geschaffen 
wurde. Früher war derjenige, der als Unternehmer oder Gläubiger Geld 
für ein Unternehmen gab, mit dieser fest verbunden, das sachliche Risiko 
wurde zu einem persönlichen gesteigert. Dadurch aber, daß das Unter- 
nehmerkapital in Aktien und das Gläubigerkapital in Obligationen zerlegt 
wurde, ist das Band zwischen der Person und dem Kapital gelöst worden. 
Das Kapital ist nur noch in seiner sachlichen, nicht mehr auch in seiner 
persönlichen Zugehörigkeit festgelegt, die Aktie oder Obligation haftet 
an dem Unternehmen, kann aber täglich ihren Besitzer wechseln. Gerade 
das mit dem größten Risiko verbundene Anlagekapital wurde auf diese 
Weise mobil gemacht. 
Die Kapitalsgesellschaft errang damit entschiedene Vorteile über 
das Einzelunternehmen. Vor allem ist die Aufbringung riesiger Kapitalien 
möglich, weil der Aktionär nur bis zum Kapitalsbetrag seiner Aktie 
ein Risiko trägt. Ferner ist die Aufnahme von hypothekarisch fundierten 
oder nicht fundierten Obligationen möglich, deren Kapital im Unter- 
nehmen mitarbeitet und bei richtiger Verwendung über die feste Ver- 
zinsung hinaus einen Ertrag abwirft, der den Aktien zufällt. Besonders 
gewisse Produktionsunternehmungen mit sehr hohem Anlagekapital, 
wie Eisenbahnen, Schiffsgesellschaften, Gaswerke, Elektrizitätswerke, 
Papierfabriken, Brauereien usw., geben viele Obligationen aus, gelangen 
dazu auch häufig durch Umwandlung der bisherigen Bankschuld. Ein 
weiterer Vorteil ergibt sich für gutgehende Unternehmungen durch 
die Ausgabe neuer Aktien, denn der oft 100 bis 200% betragende Agio- 
gewinn ist für das Unternehmen zinsenfreies Kapital, dessen Ertrag 
allen Aktien zugute kommt. Die Umwandlung in Aktiengesellschaften 
hat sich daher gebieterisch durchgesetzt, obwohl sie häufig genug nicht 
nach dem Geschmack der Unternehmer war. War aber nach dieser 
Richtung das Eis gebrochen, so war auch für die Konzentration der 
Weg geebnet, denn es bedurfte nur noch der Formen für die Konzentration 
des in Aktien, Obligationen und sonstigen Anteilen mobil gemachten 
Kapitals, welches dann über das Unternehmen entschied. 
Eine sehr wichtige Rolle ist hiebei den Banken zugefallen. Wenn 
auch die sachlichen Vorteile der Konzentration noch so augenscheinlich 
sind. so sind doch mit der Selbständigkeit der zu vereinigenden Unter- 
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So 
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Der Safranhandel Im Mittelalter. P. Hauptmann’sche Buchdruckerei, 1914.
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