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Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute

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Bibliographic data

fullscreen: Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute

Monograph

Identifikator:
1823002579
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221686
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dt. Wiss. Buchhandlung
Year of publication:
1930
Scope:
130 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
7. Kapitel. Die Gefahren des Auslandskapitals
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Inlandskapital, Auslandskapital, Kriegstribute
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Wesen und Formen des Kapitals
  • 2. Kapitel. Kapitalbildung und Löhne
  • 3. Kapitel. Falsche Kapitalbildung
  • 4. Kapitel. Die Kapitalbildung in der Unternehmung selbst
  • 5. Kapitel. Kapitalbildung und Börsenspekulation
  • 6. Kapitel. Die Arten der Beschaffung und Verwendung von Auslandskapital
  • 7. Kapitel. Die Gefahren des Auslandskapitals
  • 8. Kapitel. Kriegstribute und Kapitalrückzahlungen
  • Zusammenfassung und Schlußfolgerungen

Full text

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IX. MARKTORGANISATIONEN 295 kammer konzessioniert sein müssen. Die Börsekammer besteht aus protokollierten Bank- und Effektenfirmen des Kantons Basel Stadt und aus den Börsesensalen (höchstens zwölf, auf sechs Jahre kon- zessioniert). Zutrittberechtigt sind auch die Inhaber und Vertreter der registrierten Geschäftsfirmen des Kantons gegen Lösung einer Jahres- oder Vierteljahrskarte. Der Börseverkehr wickelt sich im wesentlichen unter den gleichen Modalitäten ab wie in Zürich, für die Ultimoliquidation besteht eine Zentralstelle, die ähnlich dem Züricher Liquidationsverband eingerichtet ist. Dasselbe gilt von der Genfer Effektenbörse; die Stelle des Züricher Effekten- börsenvereines nimmt dort die Societ& des Agents de Change ein. 10. BÖRSEN UND BÖRSEGESCHÄFTE IN HOLLAND UND BELGIEN Nach den Bestimmungen des holländischen Handelsgesetzbuches sind die Handelsbörsen Versammlungen von Kaufleuten, Schiffern, Maklern, Kassierern?) und anderen in Beziehung zum Handel stehenden Personen. Sie sind der Ortsobrigkeit unterstellt, die auch alle Vorschriften für den Börseverkehr erläßt und die vom Bezirks- gerichte beeideten Makler bestellt. Die Amsterdamer Börse wurde bereits 1608 errichtet, pflegte zunächst das Getreide- und Reedereigeschäft und war seit Ende des 17. bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Mittelpunkt des europäischen Effektenhandels. Auch derzeit ist sie der bedeutendste Effektenmarkt der Niederlande, während die Rotterdamer Börse mehr für das Warengeschäft in Betracht kommt. Für den Effekten- handel bestehen an beiden Börsen besondere Vereinigungen, in Amsterdam die Vereeniging voor den Effectenhandel, in Rotterdam die Vereeniging van HEffectenhandelaren ; die letztgenannte hat für ihre Zusammenkünfte einen besonderen Raum im Börsegebäude gemietet, die Amsterdamer Vereinigung besitzt seit 1914 ein eigenes Börsegebäude. Beide Versammlungen sind beschränkt auf die Mit- glieder und haben keinen Öffentlichen Charakter, daher müssen auch exekutive Feilbietungen an der gewöhnlichen Börse abge- halten werden. Zur Aufnahme in diese Vereinigungen ist Einführung durch mehrere Mitglieder, Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder, Zahlung eines Eintrittsgeldes und in Amsterdam auch die Hinter- legung einer Kaution erforderlich. Die gehandelten und notierten Effekten sind fast zur Hälfte ausländischen Ursprunges. Zeitgeschäfte werden in der Regel primo und medio des Monats abgeschlossen 20) Kassierer sind nach dem holländischen Gesetz Personen, denen gegen Genuß eines gewissen Lohnes oder einer Provision Gelder zur Aufbewahrung und Auszahlung anvertraut werden.

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Le Travail Dans l’Europe Chrétienne Au Moyen Âge (Ve-XVe Siècles). Alcan, 1930.
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