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Finanzen und Steuern im In- und Ausland

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzen und Steuern im In- und Ausland

Monograph

Identifikator:
1823190766
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220010
Document type:
Monograph
Title:
Finanzen und Steuern im In- und Ausland
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hobbing
Year of publication:
1930
Scope:
896 S
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzen und Steuern im In- und Ausland
  • Title page
  • Contents
  • Erster Hauptteil. Deutsche Finanz- und Steuerstatistik
  • Zweiter Hauptteil. Statistik ausländischer Finanzen und Steuern. Unterlagen zum internationalen Vergleich
  • Index

Full text

— 298° — 
b. Die Schulden der Länder und Hansestädte 
Die 15 Länder wiesen am 31. März 1928 eine Gesamtverschuldung von 1 499,7 Mill. AM 
auf, die drei Hansestädte eine solche von 420,3 Mill. Z.X. Auf den Kopf der Bevölkerung 
betrug die Schuldenlast bei den Ländern rd. 25 AM, bei den Hansestädten, die neben ihren 
staatlichen gleichzeitig vielfältige kommunale Aufgaben zu erfüllen haben, rd. 260 AM. 
Von den gesamten Länderschulden entfielen auf Preußen allein 530 Mill. ZA oder mehr 
als ein Drittel. Bayern, das besonders große Ausgaben für den Ausbau seiner Wasserkräfte 
zu leisten hatte, folgt mit 396 Mill. ZA oder etwas mehr als ein Viertel der gesamten Länder- 
schulden an zweiter Stelle. Mit einem über 100 Mill. A. liegenden Anteil treten ferner noch 
Sachsen und Baden hervor. Die Prokopfbelastung ist im allgemeinen bei den kleineren Ländern 
höher als bei den größeren. . 
Von den Hansestädten ist naturgemäß Hamburg mit 225,5 Mill. AZ. absolut am höchsten 
verschuldet. Jedoch treffen auch auf das viel kleinere Bremen 160,5 Mill. Z.A4, während 
Lübeck nur 34,3 Mill. ZA aufweist. In diesen Beträgen sind neben den Schulden der Stadt- 
staaten auch die Schulden der zu ihrem Gebiet gehörigen kleineren Gemeinden (Bremer- 
haven, Cuxhaven usw.) enthalten (insgesamt 17,5 Mill. AM). 
Bis zum Schluß des Jahres 1929 ist die Gesamtsumme der Schulden der Länder auf nahezu 
2 Mrd. AM (1982,0 Mill. ZA), die der Hansestädte auf 596.2 Mill..Z2.X angewachsen. 
a) Gläubiger, Zinssatz und Laufzeit ; 
Der Gesamtbetrag der Länderschulden in Höhe von 1 484,0 Mill. A, für welche die 
Gläubiger im einzelnen festgestellt werden konnten, setzte sich am 31. März 1928 zusammen 
aus 511,9 Mill. AA (= 34,5 vH), welche an ausländische, und 972,1 Mill. ZA = 65,5 vH, 
welche an inländische Gläubiger geschuldet wurden. Unter den Inlandsgläubigern standen 
mit 580,3 Mill, ZA (= 39,1 vH) weitaus an erster Stelle die in Inhaberpapieren verkörperten 
Schulden. Von den unter »Anstalten« zusammengefaßten Gläubigern, welche insgesamt 
143,9 Mill. AM (= 9,7 vH) ausmachten, waren die wichtigsten die Träger der Sozialver- 
sicherung (59,2 Mill. ZA = 4,0 vH), die privaten Kreditbanken (42,7 Mill. ZA = 2,9 vH) 
und die Staats- und Landesbanken (36,7 Mill. ZA = 2,5 vH). Außerdem spielte eine wichtige 
Rolle als Geldgeber der Länder das Reich, welches den größten Teil der unter »öffentliche 
Gläubiger« (202,1 Mill. AA == 13,6 vH) aufgeführten Beträge zur Verfügung stellte. Diese 
Darlehen des Reichs an die Länder waren meist wieder zur Weiterleitung an dritte Emp- 
fänger bestimmt. 
In den einzelnen Ländern wich die Zusammensetzung der Gläubiger von der dargestellten 
durchschnittlichen Zusammensetzung zum Teil stark ab. Im größten Land, Preußen, verteilte 
sich die gesamte Schuld nur auf drei Gläubigerarten: 210,0 Mill. ZA Auslandsschulden, 
190,5 MiL AZ Inhaberpapiere und 129,3 Mill. AZ. öffentliche Gläubiger (Reichskredite). 
Württemberg und Thüringen hatten keine Auslandsschulden, dafür waren in diesen beiden 
Ländern die Inlandsinhaberpapiere (69,0 vH bzw. 71,2 vH) stärker an der Gesamtschuld 
beteiligt. Die Staats- und Landesbanken wurden nur von Thüringen (14,2 Mill. AM) 
und Hessen (3,1 Mill. AA) nennenswert in Anspruch genommen, während private Bank- 
kredite vor allem von Bayern (30,0 Mill. Z./) und Baden (8,0 Mill. ZA) benutzt wurden. 
Die Träger der Sozialversicherung kamen bei allen Ländern, außer Preußen, als Gläubiger 
vor, am stärksten war ihr Anteil an der Gesamtverschuldung bei Württemberg mit rund 
17,0 vH, am geringsten bei Thüringen mit 3,7 vH. 
Bei den unter »übrige Länder« zusammengefaßten kleineren Ländern machte der Auslands- 
kredit mit 35,2 Mill ZA weniger als ein Viertel des Gesamtbetrages der festgestellten Gläu- 
biger aus, während auf die Inlandsgläubiger mehr als drei Viertel entfielen. Von den Inlands- 
gläubigern waren die Inhaberpapiere mit rd. 41,0 vH (62,0 Mill. ZA) an der Gesamtver- 
schuldung beteiligt, was etwa dem Gesamtdurchschnitt der Länder entspricht. Der Anstalts- 
kredit spielte bei den kleineren Ländern mit 35,4 Mill. AM = 23,5 vH im allgemeinen eine 
weit größere Rolle als bei den größeren Staaten, und zwar traten bei den kleineren Ländern 
neben den obengenannten Anstalten auch Hypothekenbanken sowie private Versicherungen 
als Gläubiger auf.
	        

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Report of the Royal Commission on National Health Insurance. Stationery Office, 1926.
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