Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Allgemeine Gesellschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1823562132
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217461
Document type:
Monograph
Author:
Sander, Fritz http://d-nb.info/gnd/140473750
Title:
Allgemeine Gesellschaftslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
XVI, 572 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel II. Das Wollen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Grundwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft
  • Kapitel II. Das Wollen
  • III. Kapitel. Das Streben
  • IV. Kapitel. Vergemeinschaftung und Gemeinschaft
  • V. Kapitel. Vergesellschaftung und Gesellschaft
  • VI. Die Macht
  • VII. Kapitel. Die Besonderheiten der Vergesellschaftungs- Werbungs- Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs- Seelenaugenblick hinsichtlich der Vergesellschaftungs-Interesse-Gedanken
  • VIII. Kapitel. Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs-Seelenaugenblicke
  • IX. Kapitel. Staats-Gesellschaft, Rechts-Gesellschaft und Wirtschafts-Gesellschaft

Full text

Das Wollen. 
89 
künftigem eigenen Tun abgeben werde‘‘, welches jedem Wollen zu- 
gehörige Selbstbewußtsein aber wohl zu unterscheiden ist von dem 
Selbstbewußtsein eigenen gegenwärtigen Wollens, zu dessen Gegebenen 
auch der Gedanke ‚Ich werde Etwas tun“ gehört. Sagt man nun 
also, daß jemand „auf Grund Wollens wirke‘“, „kraft Wollens wirke‘‘, 
daß das „Wollen die wirkende Bedingung im Tun abgibt‘, so ist solche 
Rede zwar ungenau, weil es eigentlich nicht der Wollensaugenblick 
mit seinem Gedanken „Ich werde Etwas tun'‘ ist, welcher die wirkende 
Bedingung abgibt, kann aber der Einfachheit halber ohne Schaden bei- 
behalten werden, weil sie nichts anderes meint, als daß ein besonderer 
Begehrensaugenblick, welcher Gewußtes eines „Gedankens im Wollen‘ 
war, die wirkende Bedingung abgibt, 
Die unmittelbar wirkende Bedingung für Gewinn von Wollen, 
d. h. eigentlich für Gewinn des „Gedankens im Wollen“, ist aber nie- 
mals eine seelische Bedingung, sandern stets eine besondere Gehirn- 
bestimmtheit, Da uns aber die Zusammengehörigkeiten besonderer 
Gehirnbestimmtheiten als wirkender Bedingungen mit besonderen 
Wollensaugenblicken nicht bekannt sind, und auch nicht die Zusammen- 
gehörigkeiten besonderer seelischer Bestimmtheiten als wirkender 
Bedingungen mit besonderen Gehirnbestimmtheiten, können wir in 
zahlreichen Fällen nur von einem Wollensaugenblicke „rückwärts 
blickend“ bestimmen, welches das jenes Wollen bedingende Begehren 
war, während wir von einem Begehren, dem ein Wissen um Eigen- 
macht zugehört, „vorwärts blickend“ nur sagen können, daß es sich um 
ein „als Wollensbedingung in Betracht kommendes Be- 
gehren“ handelt. Auf jenem bisher unbehebbaren Mangel unseres 
Wissens hinsichtlich der identisch begründeten Wirkenszusammen- 
gehörigkeiten zwischen Seele und Leib, Leib und Seele, beruht aber 
die Behauptung, daß das Wollen hinsichtlich seiner Entstehung „frei“ 
sei, daß es „spontan“ entstehe, also „Schöpfung“, nicht „Wirkung“ sel. 
Jene Behauptung lebt aber offenbar nur von der Verwechslung des 
Gedankens, daß wir die besonderen identisch begründeten Wirkens- 
Zusammengehörigkeiten hinsichtlich Wollensgewinnes nicht kennen, 
mit dem anderen Gedanken, daß „Wollensgewinn“ eine „Schöpfung 
ohne Bedingungen“ darstelle, also „Wirkung“ nicht sei. Auch das 
„Spontanitätsbewußtsein“ des Wollenden als Gedanke: „Ich kann jetzt 
So oder auch anders wollen“ ist nichts anderes als der Gedanke, nicht 
Zu wissen, für welches eigene Wollen gegenwärtiges eigenes Seelisches 
als Bedingung in Betracht kommt, so daß die Meinung zwischen ver- 
Schiedenen vorgestellten Möglichkeiten „umherschweift“. Wann immer 
wir aber von einem besonderen Wollen rückwärts blickend die seelischen 
Bedingungen jenes Wollens prüfen, stoßen wir auf ein jenem Wollen 
Unmittelbar vorangehendes Begehren, welches deshalb als „Wollen
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Allgemeine Gesellschaftslehre. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.