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Allgemeine Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1823562132
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217461
Document type:
Monograph
Author:
Sander, Fritz http://d-nb.info/gnd/140473750
Title:
Allgemeine Gesellschaftslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
XVI, 572 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Das Streben
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

100 Sechstes Kapitel. Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft. 
sein werde, trat es als lokales Handelszentrum immer mehr zurück, 
auch in der Kaiserzeit ist es vor allem durch seinen Import, we 
niger durch seinen Export und seine Produklion hervorragend. 
Die freien Handwerker scheinen sich zu Rom schon in früher 
Zeit in Vereinigungen zusammengeschlossen zu haben, deren 
Charakter uns aber heute noch dunkel ist. Daß sie neben religiösen 
und geselligen Zwecken auch wirtschaftliche verfolgten, ist sehr wahr 
scheinlich. Ihre Bedeutung ist in der republikanischen Zeit nie sehr 
groß gewesen, in der Kaiserzcit hingegen haben die zahlreichen und 
wichtigen Vereinigungen der Handwerker und Gewerbetreibenden 
an diese alten Traditionen angeknüpft. Gegen Ende der Republik 
und zu Anfang der Kaiserzeit hat die Regierung denselben beson 
dere Aufmerksamkeit zugewendet, da sie in immer stärkerer Weise als 
politische Organisationen auftraten, weshalb man des öfteren an 
die Auflösung von Vereinen ging und die Konzessionierungspflicht 
einführte. Die Vereinigungen überhaupt waren besonders dadurch 
bedenklich geworden, daß die zum Teil zugelassenen Sklaven all 
mählich allzuheftig ihre Leibeskräfte bei den politischen Verwick 
lungen einzusetzen pflegten. Das so bedingte schärfere Vorgehen der 
Regierung dürfte vielfach auch reine Handwerkerkorporationen ge 
troffen haben. 
Über die Berufsehre hatten die vornehmen Römer von den 
Panischen Kriegen an ungefähr dieselben Anschauungen wie die 
höheren Stände der griechischen Welt vom 5. Jahrhundert an 
oder wie die gleichen Kreise unserer Zeit, die Klassen, die sich 
durch Bildung und Besitz auszeichnen, zum Teil sogar Klassen, 
die keines von beiden aufzuweisen haben, aber durch Prätensionen 
beides ersetzen. Während in den ältesten Zeiten Roms der vor 
nehme Mann wohl selbst auf dem Felde mit Hand anlegte und 
nur im Dienste eines anderen zu stehen mißachtete, wird es all 
mählich üblich, sich überhaupt jeder physischen Anstrengung zu 
enthalten. Es wurde damals, so wie heute in den entsprechenden 
Kreisen, als ein Unglück angesehen, wenn der Sohn einer besser 
situierten Familie sich durch ein Handwerk oder gar durch ge 
wöhnliche Lohnarbeit sein Brot verdienen mußte. Während man 
aber heute in den Kreisen, welche jeden niedrig einschätzen, der 
sich mit diesen Dingen befassen muß, vielfach vorgibt, prinzipiell 
jede Arbeit zu achten, haben Vertreter der analogen Interessen 
in Rom unumwunden erklärt, daß sie niedere Arbeiten und die 
jenigen, welche sie ausüben, niedrig einzuschätzen pflegen. Während
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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