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Allgemeine Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1823562132
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217461
Document type:
Monograph
Author:
Sander, Fritz http://d-nb.info/gnd/140473750
Title:
Allgemeine Gesellschaftslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
XVI, 572 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Kapitel. Die Besonderheiten der Vergesellschaftungs- Werbungs- Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs- Seelenaugenblick hinsichtlich der Vergesellschaftungs-Interesse-Gedanken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Grundwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft
  • Kapitel II. Das Wollen
  • III. Kapitel. Das Streben
  • IV. Kapitel. Vergemeinschaftung und Gemeinschaft
  • V. Kapitel. Vergesellschaftung und Gesellschaft
  • VI. Die Macht
  • VII. Kapitel. Die Besonderheiten der Vergesellschaftungs- Werbungs- Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs- Seelenaugenblick hinsichtlich der Vergesellschaftungs-Interesse-Gedanken
  • VIII. Kapitel. Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs-Seelenaugenblicke
  • IX. Kapitel. Staats-Gesellschaft, Rechts-Gesellschaft und Wirtschafts-Gesellschaft

Full text

VII. Kapitel, 
Wissen, der Staatsherrscher habe an den Untertan eine 
„Eigen-Wunsch- bzw. -Furcht-Behauptung‘“ in Anspruch- 
absicht gerichtet, als grundlegender Bedingung die wir- 
kende Bedingung für ungünstige Zurechnung abgeben werde, vielmehr 
behauptet würde, daß solche Erfahrung des Staatsorgans auch ohne 
sein Wissen um solche „Eigen-Wunsch- bzw. -Furcht-Behauptung“‘ 
die wirkende Bedingung für ungünstige Zurechnung abgeben werde. In 
Wahrheit aber wird an die Staatsorgane — insoweit sie als Anspruch- 
erfüllungs-Wahrer in Betracht kommen, nicht als bloße Vollzieher — der 
Anspruch gerichtet, die in den an die Staatsuntertanen gerichteten 
Geboten enthaltenen Drohungen auszuführen, falls die 
Staatsuntertanen jene Gebote enttäuschen, es wird also darauf gezielt, 
daß Erfahrung der „Staatsorgane“ von besonderem Verhalten der Unter- 
tanen in Beziehung zu ihrem Wissen, daß an die Staats- 
untertanen in Anspruchabsicht eine „Eigen-Wunsch- bzw. 
Furcht-Behauptung“ gerichtet wurde, als grundlegender 
Bedingung die wirkende Bedingung dafür abgibt, daß sie ungünstige 
Zurechnungen vollziehen. Das Schema eines solchen Gebotes an ein 
„Staatsorgan“ lautet also nicht: „Wenn U stiehlt, bestrafe ihn!“ — als 
ob dem Staatsorgan gar nicht zur Kenntnis gebracht würde, daß an 
U ein bezügliches Gebot gerichtet wurde —, sondern lautet: „Vollziehe 
jene ungünstigen Zurechnungen, welche in den an die Untertanen ge- 
richteten Geboten angedroht sind, sonst wirst Du selbst bestraft!“, und 
durch solches Gebot wird eine Sollen-Anwartschaft des Staatsorgans 
begründet, welche durch Gebote an die Untertanen und dann durch 
deren gebotwidriges Verhalten ergänzt wird. Würde hingegen der 
Staatsherrscher dem „Staatsorgane“ nicht gebieten, die in den an die 
Untertanen gerichteten Geboten enthaltenen Drohungen aus- 
zuführen, sondern nur gebieten, den Staatsuntertanen besonderes Ver- 
halten ungünstig zuzurechnen, so läge zwar ein Anspruch an die 
Staatsorgane vor, aber es läge kein Anspruch ’an die Staatsunter- 
tanen vor, wenn der Staatsherrscher um das entgegengesetzte Ver- 
halten der Untertanen werben würde, sondern eben nur ein Antrag, 
in dem eine Warnung enthalten wäre, so daß also auch keine „Pflicht“, 
kein „Sollen“ der Staatsuntertanen begründet würde, In der Tat wurde 
auch schon behauptet, daß es nur Gebote an die Staatsorgane gibt, die 
Staatsuntertanen also dem Staatsherrscher gegenüber nicht „verpflichtet“ 
sind, sondern lediglich „haften“, wurde aber auch — in ganz folge- 
widriger Weise — behauptet, daß einerseits der Staatsherrscher keine 
„Gebote“ an die Untertanen richtet, andererseits die Untertanen aber 
doch gegenüber dem Staatsherrscher „verpflichtet“ sind, bei welcher 
„Konstruktion“ die Worte „Sollen“ und „Pflicht“ freilich sinnleer sind. 
Jemand ist nämlich — wie wir bereits mehrfach ausgeführt haben —
	        

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Allgemeine Gesellschaftslehre. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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