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Allgemeine Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1823562132
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217461
Document type:
Monograph
Author:
Sander, Fritz http://d-nb.info/gnd/140473750
Title:
Allgemeine Gesellschaftslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
XVI, 572 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Kapitel. Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs-Seelenaugenblicke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Grundwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft
  • Kapitel II. Das Wollen
  • III. Kapitel. Das Streben
  • IV. Kapitel. Vergemeinschaftung und Gemeinschaft
  • V. Kapitel. Vergesellschaftung und Gesellschaft
  • VI. Die Macht
  • VII. Kapitel. Die Besonderheiten der Vergesellschaftungs- Werbungs- Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs- Seelenaugenblick hinsichtlich der Vergesellschaftungs-Interesse-Gedanken
  • VIII. Kapitel. Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs-Seelenaugenblicke
  • IX. Kapitel. Staats-Gesellschaft, Rechts-Gesellschaft und Wirtschafts-Gesellschaft

Full text

Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke usw. 469 
mäßigen Schein-Weisung als Anspruch-Quasi-Übermitt- 
lung“ und von einer „pflichtmäßigen Schein-Weisung als 
Weisung-Quasi-Übermittlung“ sprechen. Eine „pflichtmäßige 
Schein-Weisung als Anspruch-Quasi-Übermittlung“ liegt z. B. vor, wenn 
der Gärtner dem Gärtnergehilfen gegenüber eine Weisungs-Behauptung 
aufstellt, d. h. Sätze bildet, welche im Gärtnergehilfen den Glauben an 
eine Weisung des Gärtners erwecken, während der Gärtner in Wahr- 
heit nur über Anspruch des Eigentümers des Gartens einen ihm mit- 
geteilten Wunsch des Eigentümers nach besonderem Verhalten des 
Gärtnergehilfen quasi-übermittelt. Eine „pflichtmäßige Schein-Weisung 
als Weisung-Quasi-Übermittlung“ liegt hingegen z. B. vor, wenn der 
Gärtner dem Gärtnergehilfen gegenüber eine Weisungs-Behauptung 
aufstellt, in Wahrheit aber nur über Weisung des Obergärtners eine an 
den Gärtnergehilfen gerichtete Weisung-Quasi-Übermittlung vornimmt. 
Wir sprechen in diesen beiden Fällen von einer „Anspruch-Quasi- 
Übermittlung“ und von einer „Weisung -Q uasi- Übermittlung“, weil 
in solchen Fällen ein Anspruch bzw. eine Weisung übertragen wird, 
ohne daß jedoch die gebildeten Sätze als Anspruch bzw. als Weisung 
eines Dritten bezeichnet werden. Jeder „als Weisender in Anspruch 
Genommene“, insbesondere jeder „als Weisender Angestellte“, 
ist aber entweder ein „nur als Weisender in Anspruch Ge- 
nommener“ oder ein „als Weisender und als Anspruch- bzw. 
.Weisung-Quasi-Übermittler in Anspruch Genommener“, 
Im ersteren Falle ist jemand nur dafür in Anspruch genommen, daß 
ar Dritten hinsichtlich besonderen Verhaltens Weisungen erteilt, während 
ar nicht dafür in Anspruch genommen ist, hinsichtlich jenes Verhaltens 
‚Schein-Weisungen als Anspruch- bzw. -Weisung-Quasi-Übermittlungen“ 
zu erteilen, im letzteren Falle aber ist jemand für beide Arten eigenen 
Verhaltens in Anspruch genommen. Das typische Beispiel des nur als 
Weisender in Anspruch Genommenen bietet der „unabhängige Rechts- 
fichter“, der lediglich verpflichtet ist, auf Grund eigener Überzeugung 
zu behaupten, also weisend zu urteilen, während ein typisches Beispiel 
für die anderen Fälle etwa der „Staatsanwalt“ ist, der nicht nur ver- 
pflichtet ist, auf Grund eigener Überzeugung sogenannte „Anträge“ zu 
stellen, sondern auch verpflichtet ist, solche sogenannte „Anträge“ über 
besondere Weisung eines Vorgesetzten zu stellen, in welch’ letzterem 
Falle er eine „pflichtmäßige Schein-Weisung als -Weisung-Quasi-Über- 
mittlung“ erteilt. 
Wie sich nun aus dem Gesagten ergibt, ist keine „Weisung“ ein 
„Anspruch“, überhaupt eine „Verhalten-Werbung“, schon deshalb nicht, 
weil sich in keiner „Weisung“ die Behauptung eines „Eigen-Wunsch- 
bzw. -Furcht-Gedankens“ findet. Immerhin aber weiß der Weisende, 
daß er durch seine Behauptung das dem Adressaten gewiesene Ver-
	        

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L’ Arbitrage International Chez Les Hellenes. Aschehoug [u.a.], 1912.
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