Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Allgemeine Gesellschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1823562132
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-217461
Document type:
Monograph
Author:
Sander, Fritz http://d-nb.info/gnd/140473750
Title:
Allgemeine Gesellschaftslehre
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1930
Scope:
XVI, 572 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Kapitel. Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs-Seelenaugenblicke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

Das zweite Gebot. 
83 
der andern Religion Gutes. Wer anders verfährt, schädigt die 
eigene Religion und tut auch der andern Religion Übles. Denn 
wer immer seine eigene Religion hochpreist und eine andere Reli 
gion schmäht, der schädigt, während er die eigene Religion erhöhen 
will, um ihr Glanz zu verleihen, durch solches Tun die eigene 
Religion sehr. Einigkeit allein frommt, indem einer die Lehre des 
andern hört und gerne hört." Diese Toleranz ist dem Buddhis 
mus verderblich gewesen, namentlich überall, wo er mit dem Islam 
zusammentraf. 
Das zweite Gebot lautet: „Du sollst nicht stehlen." Das Dham- 
mikasutta sagt darüber: „ Ein verständiger Jünger des Buddha 
soll an keinem Orte etwas nehmen, was ihm nicht gegeben worden 
ist; er soll auch keinen andern veranlassen etwas zu nehmen, noch 
billigen, daß jemand etwas nimmt. Er soll nichts nehmen, was 
ihm nicht gegeben worden ist." Auch dieses Gebot hat seine posi 
tive Seite und besagt dann: „Du sollst geben." Nächst der Liebe 
ist bei den Buddhisten keine Tugend so ausgebildet wie die Frei 
gebigkeit, ja, manchmal kann es scheinen, als ob sie an die Spitze 
aller Tugenden gestellt werde. Dabei mag etwas Eigennutz im 
Spiele gewesen sein. Man muß bedenken, daß die Mönche nicht 
arbeiteten, sondern ganz auf die Freigebigkeit der Laien angewiesen 
waren. Es lag also in ihrem eigenen Interesse, diese Tugend mög 
lichst hoch zu stellen. Bon der Zeit des Egveda an haben die indischen 
Priester dies vortrefflich verstanden. Im Dhammapada heißt es: 
„Geizige kommen nicht in die Welt der Götter; nur Toren rühmen 
nicht die Freigebigkeit. Der Weise erfreut sich an Freigebigkeit 
und wird dadurch in jener Welt glücklich." Das Verdienst und 
die Belohnung steigert sich nach der Gesinnung, mit der der Geber 
schenkt. Die Lehre des Christentums, daß Gott einen fröhlichen 
Geber lieb hat, ist auch die des Buddhismus. Wer unwillig gibt, 
hat von seiner Gabe keinen Nutzen, sondern Schaden. Als der 
Herr einst im Yeluvana verweilte, so wird erzählt, kam dort ein 
Mann, der ein Bündel Zuckerrohr auf der Schulter hatte und an 
einem Zuckerrohr kaute. Hinter ihm ging ein tugendhafter, frommer 
buddhistischer Laie mit einem kleinen Knaben. Der Knabe ver 
langte unter Tränen nach einem Zuckerrohr. Der Mann aber gab 
ihm nichts. Als der Vater mit Hinweis auf das laut weinende 
Kind um ein Stück Zuckerrohr bat, warf der Mann es ihm schließ 
lich unwillig über die Schulter zu. Nach seinem Tode wurde er 
wegen seines Geizes unter den Gespenstern wiedergeboren und sein 
6*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Leben Und Lehre Des Buddha. Druck und Verlag von B.G. Teubner, 1910.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.