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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

182 
Wien, Lüttich, Biberach, Jnspruck, Hamburg, Erlangen, Dänemark, 
Rußland, Engelland" x ), wobei allerdings noch diese Tabelle unter dem 
Gesichtspunkt aufgestellt ist, daß die Handwerksburschen ihre Wander 
schaft in Zukunft mit mehr Nutzen durchführen möchten, als dies bisher 
der Fall gewesen ist. 
Alles in allem darf man wohl sagen, der Erfolg der Wanderschaft 
in bezug auf die Wanderung von Produktionsprinzipien war ein äußerst 
geringer, Gerbergesellen haben Gerbemethoden aus fremden Ländern 
nachweislich nicht gebracht; die Gerbemethoden, welche aus fremden 
Ländern stammen, und welche wenigstens teilweise in der mindestens 
300 jährigen Zeitperiode bis zur Wende des 17. Jahrhunderts von den 
zahllosen wandernden Gesellen hätten eingeführt werden können, sind 
sämtlich auf andere Weise in Bewegung gesetzt worden; ja man darf 
vielleicht sogar behaupten, daß wandernde Gerbergesellen, wie sich aus 
manchen Nachrichten schließen läßt, an die Produktionsstätten jener 
Methoden gekommen sind und dort gearbeitet haben; nach ihrer Rück 
kunft haben sie diese Methoden nicht nur nicht ausgeübt, sondern ihre 
Angaben beweisen, daß sie sich kein klares Urteil über die zur Herstellung 
ausländischer Lederarten nötigen Rohstoffe hatten bilden können. Wir 
werden noch sehen, welch starken Anstoßes es bedarf, um aus einem 
Wirtschaftsgebiete eine Methode in ein anderes zu verpflanzen, oder 
welche Folgen es erzeugt, wenn eine Methode aus fremder Wirtschaft 
in ein anderes Gebiet verbracht worden ist. 
Ebenfalls als Diffusionsvorgänge innerhalb ähnlich gearteter Wirt 
schaftsgebiete, nur innerhalb abermals größerer Territorien und im An 
schluß an eine abermals gesteigerte innere Bewegung sind die Wanderungen, 
welche um die Wende des 18. Jahrhunderts beginnen, zu be 
trachten; an zwei interessanten, etwa ein Jahrhundert auseinander 
liegenden Beispielen können wir das Wesen und die Bedeutung der hier 
in Betracht kommenden Faktoren studieren, wir können beobachten, mit 
welcher Geschwindigkeit und auf welche Entfernungen hin die neuen 
Diffusionsströmungen wirken. 
Den im Vergleich zu früheren Verhältnissen prinzipiell verschiedenen 
Boden für die neuen Bewegungen bildet der Staat des 17. und 18. 
Jahrhunderts, die Ausweitung der Zunstideen zum Merkantilstaate, der 
Übergang der Lokalautonomie und der Lokalstatuten in die Landes- 
0 Zwei Preisschristen über die Frage: Wie können die Vorteile, welche 
durch das Wandern der Handwerksgesellen möglich sind, befördert, und die dabei 
vorkommenden Nachteile verhütet werden von Karl Friedrich Mohl, Doktor der 
Philosophie und Archidiakonus in Dinkelsbühl und Johann Andreas Ortloff, 
Professor der Philosophie zu Erlangen. Erlangen bei Palm 1708, in 8»; Beck 
1807, S. 208.
	        

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Die Rohstoffversorgung Der Deutschen Eisenerzeugenden Industrie. E. S. Mittler & Sohn, 1928.
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