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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

26 
Vorräten, deren Fehlen Bücher als ein besonderes Kennzeichen 
der primitiven Wirtschaftsverfassung hingestellt hat, kommt bei 
mehreren Urstämmen doch schon vor. So nicht nur in Kalifornien, 
sondern auch bei den Andamanesen und Wedda. Sie verstehen 
sich ganz trefflich auf das Ansammeln und Konservieren von 
Nahrungsmitteln?). 
Sehr beachtenswert ist, daß sich dann bereits auf dem Boden 
der totemistischen Kultur eine ganz neue Epoche der Wirt- 
schaft ergibt. 
Das Gewerbe tritt hier schon mit deutlicher Spezialisierung 
auf‘). Eine gewerbliche Sonderung von Clan zu Clan setzt ein, 
derart, daß die eine Gruppe Speere, die andere Dolche, eine 
weitere bestimmte Kleidungs- oder Schmuckstücke erzeugt. Mit- 
unter wird die materielle Voraussetzung dafür, das Vorhandensein 
der entsprechenden Rohstoffe, maßgebend für diese Spezialisierung 
sein. Aber keineswegs durchlaufend. Für Australien wie auch 
Südamerika ist bereits nachgewiesen, daß einzelne Stämme das 
Rohmaterial von auswärts, von andern Stämmen, beziehen). 
Begreiflich, daß bei diesen Völkern der Handel sich besonders 
lebhaft gestaltet. Ja, es werden z. B. in Australien und Mela- 
nesien schon Anfänge eines eigenen Handelsstandes erkennbar, 
indem einzelne Personen, aber auch einzelne Gruppen als 
Handelsvermittler auftreten!?). In Vorderindien nehmen manche 
Küstenstämme geradezu das Recht in Anspruch, den Handel 
mit den Stämmen im Innern allein zu besorgen. Schon tritt 
eine Art „Geld“ auf, in erster Linie der rote Ocker, dann 
aber auch Waffen (Speere, Schilde u. s. w.). Besondere Mittel- 
punkte des Handels werden aufgesucht. Berühmte Plätze bilden 
Handelszentren, wo die Produkte des Gewerbes ausgetauscht 
werden!?). 
Eine lebhaftere Ausbildung der Märkte erfolgt bei dem exogam- 
mutterrechtlichen Kulturkreis. Die Frau, auf welche wohl die Er- 
findung des Ackerbaues zurückzuführen ist, bringt die Produkte 
*) Koppers a. a. O. S. 421. 
1») Koppers a. a. O. S. 483. 
4) Ebda. S. 486. 
1?) Ebda. S. 487. 
3) So in Australien. Ebda. S. 487.
	        

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Naturalwirtschaft Und Geldwirtschaft in Der Weltgeschichte. Seidel, 1930.
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