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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
1824546017
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-214923
Document type:
Monograph
Author:
Dopsch, Alfons http://d-nb.info/gnd/118680390
Title:
Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
Place of publication:
Wien
Publisher:
Seidel
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 294 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

Fortschritte des politischen Denkens. 509 
Den Wendepunkt bezeichnet hier ziemlich genau das Jahr 
1840: und so kann dies Jahr bis zu einem gewissen Grade 
als das Geburtsjahr des modernen deutschen Nationalgefühls 
gelten. Von niemand aber ist diese Zeit schließlich enthu— 
siastischer begrüußt worden, als von dem im Grunde seines 
Herzens so nationalen Könige Ludwig von Bayern: 
Endlich ist gelöst des Bannes Siegel, 
Freudig sind die Herzen aufgetan, 
Und das Leben wird des Denkens Spiegel, 
And zur Wahrheit was erschien als Wahn. 
Bezeichnend war dabei, daß das eigentliche Signal des 
Aufschwunges durch das erste Ereignis der äußeren Geschichte 
gegeben wurde, das die Nation seit den Tagen der Freiheits⸗ 
kriege wieder erregte: die Bedrohung der Rheingrenze durch 
die Franzosen!. Es war wie das früheste, fernste Wetter⸗ 
leuchten einer Zeit, die da kommen mußte, einer Zeit der 
kriegerischen und der staatsmännischen Tat. Und alsbald er⸗ 
weckte diese erste nationale Stimmung auch die nationale 
Poesie: von der epischen Haltung, mit der Jungdeutschland 
die Gebildeten zu umstricken versucht hatte, sprang die Dichtung 
zur Lyrik über und sang zum Volke. So vermählten sich in 
ihr noch einmal letzte Neigungen der Vergangenheit, die auf 
Denken und Dichten gingen, mit der Tatenspannung des Zu— 
künftigen. Beckers Rheinlied „Sie sollen ihn nicht haben!“ 
erschien, ein Chor von Liedern schloß sich ihm an, geführt noch 
von dem greisen Ernst Moritz Arndt, der, nun einundsiebzig⸗ 
jährig, in einem von edelster Begeisterung getragenen Liede die 
Brücke schlug zwischen der alten Zeit der Erhebung seit 1806 
und der neu sich ankündigenden Zeit der vierziger Jahre; 
und in den Ruf der Dichter mischte sich schon ein eherner 
Drommetenton der Musik; über hundertfünfzig Male ist Beckers 
Rheinlied komponiert worden. Unter den Komponisten aber be⸗ 
faud sich auch Schneckenburger; und eben diesen Tagen verdankt 
senes Lied von der Wacht am Rhein seine Entstehung, das ein 
S. oben S. 378.
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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