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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

224 
geradezu als ein Zeichen tiefgründiger Forschung. Einer besonderen 
Vorliebe für dieses Verfahren begegnen wir bei den meisten 
Marxisten, die sich dabei mit Recht auf ihre Meister berufen 
können. So läßt sich Friedrich Engels über diesen Punkt einmal 
wie folgt aus®': Die Beweggründe der handelnden Personen sind nur 
von geringer Bedeutung. Es fragt sich vielmehr, „welche treibenden 
Kräfte wieder hinter diesen Beweggründen stehen, welche geschicht- 
lichen Ursachen (!) es sind, die sich in den Köpfen der Handelnden 
zu solchen Beweggründen umformen‘. Diese Frage habe sich der 
alte Materialismus nie vorgelegt, „weil er die dort (in der Geschichte) 
wirksamen ideellen Triebkräfte als letzte Ursachen hinnimmt, statt 
zu untersuchen, was denn hinter ihnen steht, was die Triebkräfte 
dieser Triebkräfte sind‘ (1). ; 
Das ist ein ganz unhaltbarer Standpunkt. Gegen die von Engels vor- 
getragene Ansicht läßt sich zunächst einwenden, daß sie — auch 
wenn die geforderte Zurückverfolgung der „Ursachen‘“ des Ge- 
schehens grundsätzlich zulässig wäre — praktisch unlösbare Aufgaben 
stellen würde, Denn die Zurückführung würde ja den regressus in 
infinitum bedeuten, da sich an keiner Stelle der Ursachenreihe mit 
irgendwelchem Anspruch auf Richtigkeit erweisen ließe, daß es sich 
nun um „Jletzte‘‘ Ursachen handele. Aber das Zurückgehen hinter 
menschliche Motive ist grundsätzlich unstatthaft. Wir würden 
damit auf verstehende. Erkenntnis überhaupt verzichten. Diese steht 
und fällt mit dem Grundsatz: daß „letzte“ Ursachen in allem Kultur- 
geschehen menschliche Motive sind. Dieser Grundsatz, können wir 
also auch sagen, ist ein Apriori jeder Kulturwissenschaft. Und 
zwar — wie ich hinzufügen. will — sind die Motive Motive aus 
Freiheit. 
Die Annahme der Willensfreiheit bedeutet in diesem Zusammen- 
hange kein ontologisches (metaphysisches), sondern ein logisches 
(„transzendentales‘‘) Urteil. Sie allein macht Kulturwissenschaft mög- 
lich (und es bleibt dem einzelnen überlassen, ob er sie als Fiktion 
oder als Realität auffassen will). Ohne diese Annahme verfallen wir 
der Metaphysik: der guten, wenn wir etwa im menschlichen Willen 
” Friedrich Engels, Ludwig Feuerbach. 2. Aufl. 3894. S. Ah.
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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