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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

235 
dem Unterschiede zwischen Natur- und Geistwissenschaften Ernst 
machen. In dem Plane seines großen Werkes ist die Behandlung der 
beiden Reiche in zwei besonderen Bänden vorgesehen. 
Einstweilen aber besitzen wir eine geistwissenschaftliche Logik 
nicht. Dieses Urteil könnte unbegründet erscheinen angesichts der 
eifrigen Bemühungen der südwestdeutschen Schule um die Heraus- 
arbeitung einer spezifisch kulturwissenschaftlichen Begriffslehre. Die 
Einseitigkeit dieser Schule, über die ich ausführlich bereits gesprochen 
habe (siehe oben S. 1 68ff.), macht sich aber besonders störend fühl- 
bar bei der Lehre von der Begriffsbildung. Hier wird immer nur der 
Kampf gegen die „Allgemein‘“=,,Gattungs‘“begriffe geführt und die 
Kulturwissenschaft (= Geschichte) als das Herrschaftsgebiet des In- 
dividualbegriffs hingestellt. Als ob mit dieser Gegenüberstellung das 
Wesentliche getroffen wäre! 
So bleibt denn dem Laien nichts übrig, als sich auf eigene Faust 
ain Begriffsgebäude zurecht zu zimmern, von dem ich im folgenden 
den Grundriß mitteile.. 
Worauf es meines Erachtens ankommt, ist nicht die Zuweisung be- 
stimmter Begriffsarten an die beiden Wissenssphären — im beiden 
werden dieselben Begriffsarten verwandt! —, sondern der Nachweis 
der grundsätzlich verschiedenen Begriffsbildung in Natur- und 
(Gjeistwissenschaften, durch die auch der Sinn der Begriffe ein ver- 
schiedener wird. In den Naturwissenschaften erfolgt die Begriffs- 
bildung durch die äußerliche Zuordnung konstanter Merkmale zu 
einem Gegenstande. Das gilt für die Bildung des „Individualbegriffs“, 
wenn man einen solchen für die Naturwissenschaften gelten lassen 
will, nicht minder als für die Bildung der Allgemeinbegriffe, bei 
denen dieses Verfahren in seiner Eigenart besonders deutlich in die 
Erscheinung tritt. 
Daß der Allgemeinbegriff von Naturdingen auf Abstraktion beruhe, 
das heißt durch Weglassen von Merkmalen entstehe, daß also der 
Ausgangspunkt die konkrete Mannigfaltigkeit des Einzelgegenstandes, 
der. Endpunkt der entleerte, inhaltsarme, umfangreiche Gattungs- 
begriff sei, sollte nicht bestritten werden 1%, 
104 Die Einwendungen Bruno Bauchs, Die Idee (1926), 132, beruhen 
auf dem Fehler, daß er seinen Beweis mit mathematischen. Begriffen führt,
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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