Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die drei Nationalökonomien

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

237 
Inhalt ist ebenso reich oder vielmehr reicher als der des besonderen 
Begriffs, da er tatsächlich das Wesen der Sache zum Ausdruck bringt. 
Während also, wie man es ausdrücken könnte, alle Allgemeinbegriffe 
von Naturdingen nominalistische Ordnungsbegriffe sind, sind alle All- 
gemeinbegriffe von Kulturdingen realistische Wesensbegriffei%a, 
die nur nachträglich als Gattungsbegriffe gleichsam verwendet werden, 
sofern man ihnen engere Begriffe unterordnet. Während wir also 
zu dem Begriff Pferd gelangen, indem wir von Farbe, Größe, Bau- 
art usw. der einzelnen Pferde absehen, bilden wir den Begriff Hammer 
weiß Gott nicht, indem wir die besonderen Merkmale des Schmiede- 
hammers, Maurerhammers, Goldarbeiterhammers usw. „weglassen“, 
sondern indem wir positiv das „Wesen‘“ des Hammers als eines für 
bestimmte Zwecke gewählten Werkzeugs, das heißt als Schlagwerk- 
zeug (verlängerter Arm und verhärtete Faust), in dem Begriffe 
zum Ausdruck bringen. Ebenso schreiten wir zu dem Begriff „„Werk- 
zeug‘ nicht weiter, indem wir Hammer, Spaten, Hacke usw. ihrer 
Sondermerkmale entkleiden, sondern indem wir die Merkmale der 
Idee Werkzeug „ponieren‘“, während wir natürlich vom Pferd zum 
Huftier, zum Säugetier, zum Tier immer nur auf demselben Wege 
der Entleerung der Begriffe gelangen. Jedes Sachgut, jedes Gerät 
bildet auf diese Weise einen Allgemein- = Wesensbegriff, dessen In- 
halt wir aus innerster Zweck- und Sinnerfahrung heraus erfüllen, 
aber ebenso jede Einrichtung des Menschengeistes: Staat; Kirche, 
Betrieb, Stadt, Schule, Heer, Bank, Handel usw. . 
Wir stellen also fest: alle kulturwissenschaftlichen Begriffe sind 
Wesensbegriffe, kein naturwissenschaftlicher Begriff ist Wesens- 
begriff, denn jede Bestimmung eines Wesens an Naturdingen. ist 
Metaphysik, wie wir das früher bereits in Erfahrung gebracht haben. 
Der Unterschied der Begriffsbildung in den beiden Wissensbereichen 
entspricht dem Unterschiede der Erkenntnisweisen: der verstehen- 
den, die von innen nach außen erkennt, und der „begreifenden‘‘, 
ordnenden, die am Äußeren haften bleibt. 
1042 Vgl. dazu Sigwart, Logik 1% 357ff., 2% 220ff, Sigwart sieht, daß 
beim „Zweckbegriff‘““ das Allgemeine früher als das Spezielle ist, zieht aber nicht 
die Konsequenz, daß dieser Tatbestand für alle Kulturbegriffe zutrifft. Vielleicht 
das Tiefste hat über Begriffsbildung unter den Logikern des 19. Jahrhunderts 
Lotze gesagt. Siehe dessen ..Logik'‘ (18724). $$ afl.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.