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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

„a A N 
ich nicht hinaus. Andere mögen mehr sehen. Aber es geht nicht an, 
auf solchen singulären Geistesgaben, wie sie das Schauen des All... a 
gemeinen offenbar voraussetzt, ein wissenschaftliches System auf- 
zubauen, das doch Allgemeingültigkeit beansprucht. 
Irrtümlich ist die Ansicht, daß im Bereiche der Kulturwissenschaft 
der wenigstens in dem der „Geschichte“ kein Platz für abstrakte 
Allgemeinbegriffe, also für Gattungsbegriffe sei. 
Man verkennt vollständig, schreibt einmal Dilthey!°® sehr richtig, 
das Interesse, das der denkende Mensch der geschichtlichen Welt 
entgegenbringt, wenn man die Begriffsbildung in ihrem Bereich nur 
als ein Hilfsmittel ansieht, das Singuläre, wie es ‘st, abzubilden und 
darzustellen; über alle Abbildung und Stilisierung des Tatsächlichen 
und Singulären hinaus will das Denken zur Erkenntnis des Wesent- 
lichen und Notwendigen gelangen: es will den Strukturzusammen- 
hang des individuellen und des gesellschaftlichen Lebens verstehen, 
Dazu aber bedarf es der Allgemeinbegriffe, die es natürlich in jeder 
Kulturwissenschaft ebenso gibt wie in der Naturwissenschaft. Auch 
der Gattungsbegriff findet hier Verwendung, und zwar in demselben 
Sinne wie in den Naturwissenschaften, nämlich um darunter Einzel- 
gegenstände oder Gruppen von solchen zu „subsumieren‘. Welcher 
Unterschied zwischen der Unterordnung der Begriffe Gymnasium, 
Mittelschule, Volksschule unter .den Begriff Schule und derjenigen 
der Begriffe Rappe, Schimmel, Fuchs unter den Begriff Pferd ob- 
walten soll, ist nicht einzusehen. Ganz seltsam ist die Vorstellung, 
die sich in extremen Vertretern der „kulturwissenschaftlichen‘‘ Schule 
findet2, wonach „Gattungsbegriffe‘“ deshalb für Kulturerscheinungen 
nicht in Frage kommen sollen, weil sie die unter sie subsumierten 
Individuen „fungibel‘“ machten. Allerdings sind die Dresdener Bank 
und die Deutsche Bank nicht „fungibel“, aber ist darum der Begriff 
Bank kein Allgemeinbegriff? Und sind etwa Jupiter und Venus 
fungibel, weil sie beide Sterne, der Popokatepetl und der Vesuv, weil 
sie beide feuerspeiende Berge sind? 
In der Nationalökonomie bedienen wir uns des Gattungsbegriffs 
in seinen verschiedenen Abstufungen auf Schritt und Tritt. Etwa: 
"106 W. Dilthey, Ges. Schriften, 5, 341/42. 
107 Siehe z. B. Stephinger, Zur Methode der Volkswirtschaftslehre. 1909. 
239
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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