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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

253 
Notwendigkeit, das heißt Gesetzmäßigkeit, das müssen wir also 
festhalten, gibt es nicht im Bereich der Erfahrung, wie wir schon 
wissen (siehe Seite 114ff.): es gibt sie nur im Bereich des Apriori. 
Unsere Aufgabe würde also darin bestehen: nachzuforschen, ob 
as verite&s de raison im Bereiche der Wirtschaft gibt. Dabei werden 
wir unsere Aufgabe auf die beiden Sphären des Verstehens zu er- 
strecken haben: die Sinnsphäre und die Wirkenssphäre, und werden 
diese beiden Sphären getrennt auf Gesetzmäßigkeit und Gesetze unter- 
suchen müssen, da, wie sich zeigen wird, sie in einem sehr ver- 
schiedenen Verhältnis zu diesen Begriffen stehen. 
2. Die Sinngesetze: 
Es gibt im Bereiche der Kultur, insonderheit der menschlichen Ge- 
sellschaft, so etwas wie sinnotwendige Beziehungen. Sie machen das 
aus, was wir die Sinngesetzmäßigkeit nennen, und die a priori aus 
dem Sinn abgeleiteten Sätze nennen wir deren Gesetze. Alle soge- 
nannten Wirtschaftsgesetze tragen diesen Charakter, obwohl sie von 
ihren Vätern meist für’ etwas ganz anderes angesehen werden. In 
zahlreichen Fällen wird die folgende Untersuchung auf das hinaus- 
laufen, was man als Entzauberung bezeichnen könnte: die verschiede- 
nen Gesetze werden aus ihrem eingebildeten in ihren wirklichen Stand 
zurückversetzt. Dabei ist es zuweilen sehr lustig anzusehen, wie hinter 
einer großen Aufmachung ein silbernes Nichtschen oder ein goldenes 
Warteweilchen sich verborgen hat, das nun in seiner mitleiderregenden 
Kümmerlichkeit uns vor «die Augen tritt und fast unseren Spott er- 
regt. Das gilt vor allem von der ersten Art wirtschaftlicher Gesetze, 
die ich die Größengesetze nennen will, obwohl die Bezeichnung 
ebensowenig genau paßt wie die für die beiden anderen Arten, die ich 
außerdem unterscheide, nämlich die Strukturgesetze und die Fiktions- 
gesetze. Diese drei Arten von Gesetzen entsprechen den drei Arten 
von Gesetzmäßigkeiten, die wir aufstellen können: der mathemati- 
schen, der wesensmäßigen und der rationalen. Aber wenn die Aus- 
drücke auch zu wünschen übrig lassen: die Sache selbst ist voll- 
kommen klar, wie sich zeigen wird. 
t. Die mathematische Gesetzmäßigkeit, aus der sich Größen- 
gesetze ableiten lassen, betrifft die Teil-Summe-Beziehung (xy,
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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