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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

292 
2. wo wirtschafiliche, das heißt seelisch-geistige Erscheinungen 
an die Natur angrenzen: Ermüdungserscheinungen — „Tests“ 
— Rasseeinflüsse; 
3. wo wir den Sinn seelisch-geistiger Vorgänge noch nicht ver- 
stehen: Parallelität zwischen Preisbildungen und Selbstmorden 
— Konjunkturkurven. 
Aber die erst recht brennende Frage ist nun die dritte: sollen 
wir auch dort, wo wir nicht müssen, also dort, wo wir verstehen, 
gleichwohl — aus freien Stücken — das naturwissenschaftliche Ver- 
fahren in der Nationalökonomie anwenden? Die Antwort auf diese 
Frage enthält dieses ganze Buch: sie lautet natürlich mit aller Ent- 
schiedenheit: nein. Nicht aus irgendeiner dogmatischen Vorein- 
genommenheit heraus erteile ich diese Antwort — warum sollte die 
verstehende' Methode meinem Herzen näherstehen als die bloß ord- 
nende? —, sondern aus der wohldurchdachten Erwägung heraus, 
daß wir bei einem. Verzicht auf die, verstehende Methode unnötig 
den Bereich unserer Erkenntnis einengen und diese in unerwünschter 
Weise verflachen. Wir erkennen nun einmal tiefer, wir erkennen 
mehr, wenn wir verstehen, als wenn wir bloß ordnen. Wie gern 
würden die. Naturforscher die Vorgänge in der Natur verstehen! 
Weil sie es nicht können, müssen sie sich mit der bloßen Ordnung 
begnügen. Und wir sollten freiwillig auf diese tiefere Erkenntnis 
verzichten? Ein höchst sonderbarer Gedanke. 
Vielleicht wäre man ihm aber auch gar nicht verfallen, wenn man 
schon früher den Sinn eines Verfahrens richtig erkannt hätte, dessen 
Nützlichkeit für die Zwecke nationalökonomischer Wissensbildung 
außer Zweifel steht und das man nur in einen naturwissenschaft- 
lichen Erkenntniszusammenhang glaubte einordnen zu können, wäh- 
rend es sehr wohl auch — ja gerade — im Rahmen einer verstehen- 
den Nationalökonomie Verwendung finden kann; ich meine das Ver- 
fahren der Bildung rationaler Schemata. Dadurch, daß man 
diese Schemata, die zuweilen die äußere Form von Naturgesetzen 
annehmen, für solche gehalten hat, hat man ihren Sinn in Unsinn 
verkehrt und hat die ganze nationalökonomische Forschung am 
falschen Ende angefaßt. Ich versuche im nächsten Kapitel, wo ich
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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