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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

x} 
Gebaren einer Bankengruppe ebenso und stärker „Geschichte“ 
machen kann,,wie ein Staatsvertrag oder cine siegreiche Schlacht. 
Die Unterscheidung in „große“ und „kleine“, „echte“ und „unechte“, 
„politische“ und „Kulturgeschichte“ ist wohl nur der Ausfluß einer 
Ressentimentstimmung einer Forschergeneration gewesen, die auf 
dem Gebiete der Diplomatie zu Hause war und von der übrigen Welt 
nur nebelhafte Vorstellungen hatte. (Ranke!) 
Überdies müssen wir uns gegenwärtig halten, daß alles, was ver- 
wirklicht ist, auch wirkt: das Kleinste wie das Größte, und daß einmal 
der triviale Satz gilt: „Kleine Ursachen — große Wirkungen“. Ich 
kann zwar vielleicht im einzelnen Falle bestimmen, was ein Ereignis 
„bewirkt“ hat, ich kann aber nicht ein für allemal bestimmte Tat- 
sachen oder Vorkommnisse als wirkende oder wirksame, andre als 
unwirksame bezeichnen. 
Kann ich also keine Sonderung des Stoffes nach Gegenständen 
vornehmen derart, daß der eine Teil der Wirklichkeit zur Geschichte 
vehörte, der andre nicht, so kann ich doch Sphären des geschicht- 
lichen Wirkens unterscheiden und damit der Geschichtswissenschaft 
nützliche Fingerzeige geben. 
Ich kann zunächst den Begriff einer fiktiven „Gegenwart“ bilden, 
indem ich darunter diejenige Zeitspanne der Vergangenheit (und Zu- 
kunft) verstehe, in der die Daseinsbedingungen annähernd dieselben 
zewesen sind (und sein werden) wie im Augenblick, im „Jetzt“ des 
„Lebens“. Auf das Wirtschaftsleben bezogen, würde das also die- 
jenige „Epoche“ oder „Periode“ sein, in der annähernd gleiche 
Wirtschaftsgesinnung, gleiche Ordnung und gleiche Technik, herr- 
schen, in der, kurz gesagt, ein bestimmtes Wirtschaftssystem oder 
mehrere sich auswirken. Diese Epoche bleibt so lange „Gegenwart“ 
_ auch in der Zukunft —, als die Daseinsbedingungen sich nicht 
wesentlich ändern. 
Von dieser fingierten „Gegenwart‘“ aus (daß in Wirklichkeit die 
„Gegenwart“ nicht über eine Zeitspanne von auch nur der aller- 
geringsten Länge sich ausdehnt, bedarf keiner besonderen Begrün- 
dung) kann ich dann die Tatsachen der Vergangenheit bestimmen. 
Daß jede Wirklichkeit immer nur Vergangenheit sein kann, ist eben- 
falls einleuchtend. Aber es gibt Vergangenes, das weiter wirkt, das
	        

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Die Drei Nationalökonomien. Duncker & Humblot, 1930.
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