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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

fullscreen: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
1826612467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221187
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Die drei Nationalökonomien
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1930
Scope:
XII, 352 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

80 
Scheins, in der wir leben, eine andere Wesenswelt gibt, deren Er- 
forschung die Philosophie sich zur Aufgabe stellt. Alle echte Philo- 
sophie setzt die Realität einer transzendenten Welt als selbstverständ- 
lich voraus. Alle echte Philosophie ruht aber des ferneren auf dem 
Glauben ‚an die Erkennbarkeit dieser übersinnlichen Welt und daß 
ihre Erkenntnis logifiziert, unter Verstandeskategorien gebracht 
werden kann: dieser doppelte Glaube ist das Apriori jeder Meta- 
physik. 
Die Besonderheiten der philosophischen Erkenntnis sind aber diese: 
I. sie ist, wie man es ausdrücken kann, persongebunden. Nur 
dem Auserwählten, dem Begnadeten erschließt sich die Einsicht in 
die Welt des Absoluten. Wahrheit ist ebensowenig wie Schönheit 
jedem Beliebigen erreichbar. Philosophisches Wissen ruht auf Offen- 
barung und die Philosophie erweist sich damit der Religion ver- 
wandt. Auch die Art ihres Wissens gleicht dem religiösen: es ist mehr 
ein Schauen, ein Ahnen als eim Wissen im szientifischen Sinne. Sie 
unterscheidet sich von der Religion dadurch, daß sie ihr Wissen, statt 
in Symbolen, in Verstandeskategorien faßt. Aber diese Fassung bleibt 
anvollkommen: den Verstandeskategorien, in denen das philoso- 
phische Wissen sich darstellt, haftet immer noch etwas Symbo- 
lisches an. Das philosophische Wissen ist nur in beschränktem Um- 
fange objektivierbar, das heißt loslösbar von der Person des Philo- 
sophen. In der Philosophie ist ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger, 
wer etwas sagt, als was gesagt wird. Daraus ergibt sich: 
2. die dem philosophischen Wissen eigentümliche Form der Über- 
tragung. Sie ist die der Lehre. Lehre ist aber die Übertragung eines 
Wissensstoffes von Person zu Person, wie sie geübt wird in aller 
Religion, in aller Kunst und handwerkerlichen Kunstfertigkeit: dem 
Meister steht: der Jünger, der Schüler, der Lehrling gegenüber. 
Lehren heißt: zeigen, wie ich es mache, sagen, wie ich es sehe. Ihr 
entspricht die Aufforderung: „tut Ihr desgleichen‘“; macht es ebenso, 
schaut es ebenso wie ich; „folgt mir nach‘. Alles Überzeugen ist 
sehenmachen. Das philosophische Wissen ist. darum nur aufweisbar, 
nicht beweisbar. Deshalb kann es,auch nur dem Gleichgesinnten, 
Gleichgestimmten, Gleichgerichteten übertragen werden. Wie ich die
	        

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Der Zukunftsstaat Und Die Lösung Der Socialen Frage. Meyer, 1884.
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