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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1830545698
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222059
Document type:
Monograph
Title:
Aperçu des moyens directs et indirects mis dans les divers pays à la disposition des acheteurs étrangers pour s'assurer de la qualité des marchandises dont ils deviennent acquéreurs dans ces pays
Place of publication:
Genève
Publisher:
Societé des nations
Year of publication:
1930
Scope:
154 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
États-unis d'amérique
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

- '■ Vi '"5 
206 
VH. Kap.: Selbfthilfe 
arbeiterinnen keine grundfätzlich ablehnende Stellung ein. 
Er hat des öftern Streiks anderer befreundeter chriftlicher Verbände aus feinen 
geringen finanziellen Mitteln nach Kräften unterftützt; den eignen Mitgliedern, 
die in einen von fremder Seite infzenierten Streik hineingezogen waren, 
wurde natürlich auch geholfen. Es wurde auch wohl nicht undeutlich mit 
einem Streik gedroht, z. B. in der Lohnbewegung in der Konfektionsheimarbeit 
am Niederrhein im Herbfte 1907- Aber auf eigne Verantwortung und Initiative 
ift der Gewerkverein bisher nur ein einziges Mal in den Streik eingetreten, 
nämlich im November 1911 in der Berliner Damenkonfektion im Verein mit 
mehrern beteiligten Organifationen. Im übrigen hat der Gewerkverein es vor 
gezogen, durch friedliche Vermittlung Lohnbewegungen zu beenden oder ihnen 
vorzubeugen, und er ift, wie wir fahen, auch auf diefem Wege zu dem eigentlich 
gewerkfchaftlichen Ziele, dem Tarifverträge, gekommen. Es wäre auch, 
namentlich bei den geringen Kaffenbeftänden in den erften Jahren, heller Un- 
verftand gewefen, in den Streik einzutreten blofz im Vertrauen auf äußere 
Hilfe. Die Zerfpiitterung der Heimarbeiterfchaft läßt auch ein Durchbrechen 
der Kampfiinie durch Arbeitswillige mehr befürchten als in andern Berufen. 
Bei den Heimarbeiterinnen felbft, die ohnehin oft genug unter der Arbeitslofig- 
keit zu leiden haben, dürfte zudem die Neigung zum Streiken im allgemeinen 
keine fehr große fein. 
Ähnliche Beftrebungen wie der befchriebene Gewerkverein verfolgen 
die Heimarbeiterinnen, die dem Verband katholifcher Vereine 
erwerbstätiger Frauen und Mädchen Deutfchlands ange 
hören, wenn auch hier von gewerkfchaftlichem Zufammenfchluß im ftrengen 
Sinne des Wortes nicht die Rede fein kann. Der ganze Verband umfaßt zurzeit 
2000 bis 2500 Heimarbeiterinnen, die vorzugsweife in der Konfektion tätig 
find. Verhältnismäßig wenige arbeiten Korbwaren, Kinderfpielzeug, Metall 
waren u. a. Die Heimarbeiterinnen in den einzelnen Vereinen find nach den 
Satzungen des Verbandes möglichft in Berufsgruppen zufammengefchloffen. 
Die in der Konfektion befchäftigten Werkftatt- und Hausarbeiterinnen, die 
in recht vielen Vereinen vertreten find, find zu einer über den ganzen Verband 
fich erftreckenden und diefem eingeordneten Berufsorganifation vereinigt. 
In diefer ift das Unterftützungswefen, auf das der Verband ftets das größte 
Gewicht legte, in folgender Weife geregelt. Die Beiträge belaufen fich auf 20, 
30 oder 40 Pf. pro Woche. Nach der Beitragsftufe richtet fich die Höhe des 
Sterbegeldes, der Krankenunterftützung (einfchließlich Wöchnerinnen- 
unterftützung), Unterftützung bei Arbeitslofigkeit infolge wirtfchaftlicher 
Machtkämpfe, Gemaßregeltenunterftützung, Umzugsunterftützung und ein
	        

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Statistical Manual. New York Real Estate Securities Exchange, 1930.
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