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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
1830571079
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-221162
Document type:
Monograph
Title:
Iceland 1930
Edition:
2. ed.
Place of publication:
Reykjavík
Publisher:
Ríkisprentsmiđjan Gutenberg
Year of publication:
1930
Scope:
193 S.
Tab., Kt., Taf.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Geographical sketch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
    Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Kalisalz, Kochsalz und Viehsalz. 
187 
Feuchtigkeitsgehalt durch anhaltendes Trocknen bei 140—150° bis zur Gewichts- 
heständigkeit. 
2. Alkalien (Kall und Natron). Nach den Beschlüssen des 1 erbandes 
landwirtschaftlicher Versuchs-Stationen im Deutschen Reiche 1 ) soll 
zur Bestimmung des Kalis in den Staßfurt er Kalisalzen nur 
Wasser zur Lösung angewendet werden. Das abgekürzte Verfahren, 
wie es nachstehend angegeben wird, wird als Verbandsverfahren ange 
nommen, doch ist der Kaliumplatinchlorid-Niederschlag durch Auf 
lösen usw. von seinen Verunreinigungen zu befreien. 
Die Untersuchung kann nach einem der folgenden drei Verfahren ausgeführt 
werden: 
^ 10 F deS (lurch ein 1 mm - Sie b gebrachten Kalisalzes werden mit 400 ccm 
asser */ 4 Stunde gekocht, nach dem Abkühlen auf 500 ccm aufgefüllt und von 
< ieser Lösung aliquote Teile (25 oder 50 ccm) zur Bestimmung verwendet. Sie 
" erden zuerst durch Fällen mit Chlorbaryum von Schwefelsäure befreit und weiter 
w j e bei Kalibestimmung (S. 137 bezw. 29) mit Ammoniak, kohlensaurem Ammon, 
Dxalsäure usw. behandelt. 
b) Bei Kainit und Chlorkaliumsalzen, welche neben Chloriden nur wenig 
Schwefelsäure Salze enthalten, kann man das Kali auch in abgekürzter Weise bestimmen, 
w-Müller 2 ) verfährt dabei in folgender Weise: 250 com des Filtrates der wässerigen 
Lösung (10 g auf 500 ccm) werden im 500 ccm-Kolben nach Zusatz von 10 ccm 
alzsäure mit kalifreier Chlorbaryumlösung unter Vermeidung eines größeren Über 
schusses gekocht, nach dem Erkalten aufgefüllt und filtriert. Vom Filtrat werden 
. cct| i = 1 g Substanz in einer Porzellanschale auf ein Volumen von etwa 20 ccm 
ein geengt, sodann mit 10 ccm Platinchlorid = 1 g Platin versetzt und zur Trockne 
Ungedämpft. Die erkaltete Masse wird mit einigen Tropfen Wasser angefeuchtet, 
80°/ 0 -ig- e m Alkohol übergossen, mit dem Pistill fein zerrieben und mindestens 
Minuten stehen gelassen; sodann wird filtriert, das Kaliumplatinchlorid mit 
, 0 /o-igem Alkohol ausgewaschen und der Rückstand getrocknet. Das Kaliumplatin- 
c lorid wird in eine gewogene Platinschale gebracht, das Filter mit kochendem Wasser 
ausgewaschen, das Waschwasser zum Salz hinzugefügt und auf dem Wasserbade zur 
Irockne eingedampft; schließlich wird bei 130° bis zur Gewichtsbeständigkeit ge- 
8o°o kne t’ 0( ^ er ^ as Kalinmplatinchlorid wird im Go och sehen Tiegel gesammelt, mit 
, /o'igem Alkohol ausgewaschen, getrocknet und gewogen, hierauf das Kaliumplatin- 
„ l°rid mit heißem Wasser ausgewaschen und der Tiegel nach dem Trocknen 
^urückgewogen. 
c ) Bestimmung des Kalis mit Überchlorsäure (vergl. S. 159). 
p 3 - Schwefelsäure. Sie wird in 50 ccm der nach 2 a erhaltenen Lösung durch 
a en mit Chlorbaryum bestimmt. 
l0 4. Chlor. Zu dieser Bestimmung bereitet man eine wässerige Lösung, etwa 
S ZU 1000 ccm > und bestimmt in einem aliquoten Teil das Chlor durch Titration 
jü 1 /ioNormal-Silbernitratlösung unter Zusatz von einigen Tropfen einer 10%-igen 
°sung von neutralem chromsaurem Kalium als Indikator. 
S. Der in Säure unlösliche Rückstand (Ton. Sand, Torf, etwaiges Wermut- 
w Ver Lei Viehsalz). Zur Bestimmung des in Säuren unlöslichen Rückstandes 
ein 611 50 g mit warmer verdünnter Salzsäure behandelt, vom Unlöslichen durch 
1 vorher getrocknetes und gewogenes Filter abfiltriert, der Rückstand samt Filter 
J Landw. 'Versuchs-Stationen 1898, 49, 11 und 1898, 50, 159. 
1 Ebenda 1898, 49, 7.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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