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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
1831802309
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220980
Document type:
Monograph
Title:
Reichstarif für Buchdruckerei-Buchbinder
Place of publication:
[Berlin]
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1927
Scope:
27 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

191 
theoretischer Möglichkeit man sich überzeugt hatte, schließlich doch Ein 
gang in die Praxis gefunden hat. 
Kapitalistisch, wie es gelöst worden war, wurde das Verfahren 
zunächst auch verbreitet. „Die Anfänge der Chevreauxfabrikation invol 
vierten die Verwendung von Detektivs. Als wir begannen, Chrom- 
ziegenfelle zu machen, wurden wir argwöhnisch, daß sich Konkurrenten 
zu sehr für unser Verfahren interessierten. Aufpasser, welche wir ge 
dungen hatten, um unsere Arbeiter im Auge zu behalten, teilten uns 
mit, daß manche derselben in verschiedenen Stadien der Fabrikation 
befindliche Felle nach anderen Gerbereien brachten. Ferner erfuhren 
wir, daß einige Arbeiter ein ungewöhnliches Interesse am Geschäft zu 
entwickeln begannen und die Gerberei um fünf Uhr morgens aufsuchten. 
Da sie nach dem Stück arbeiteten, waren wir anfangs nicht so arg 
wöhnisch und nahmen an, daß sie früh fertig werden und nach Hause 
zu kommen wünschten; es stellte sich jedoch heraus, daß ihr frühes 
Aufstehen von einem Konkurrenten bezahlt wurde, dem daran lag, durch 
unsere Leute zu erfahren, wie es mit unseren Versuchen stände. Wie 
viele Felle bei dem Suchen nach dem richtigen Verfahren der Chrom 
gerbung verdorben wurden, wird nie enthüllt werden. Ein Mann, der 
nach Kontrakt das Dutzend zu so und so viel gerbte, hielt immer einen 
gewissen Prozentsatz Felle zurück, die verdorben waren, und als er 
gegangen war, entdeckte man einen ganzen Haufen Leder, das so gut 
wie wertlos war*)." 
Auch dann hat sich die Chromgerbung nicht wie ein Flugfeuer 
über die Welt verbreitet. Die grünliche Farbe der Fleischseite erregte 
das Mißfallen der europäischen Händler, es gelang vielleicht auch den 
europäischen Fabriken nicht sofort, das Verfahren nachzumachen, und 
erst, als der europäische Ledermarkt durch Import amerikanischer Pro 
dukte hinlängliche Bekanntschaft mit dem Chromleder gemacht hatte, als 
die Konkurrenz, welche dasselbe den anderen Ledersorten machte, zur 
Herstellung zwang, faßte die Fabrikation desselben auch in den euro 
päischen Gerbereien festen Fuß^). 
Wir machen hier also die ganz überraschende und geradezu un 
begreifliche Beobachtung, daß alle die Faktoren, auf welche man seine 
Hoffnung zu setzen gewohnt ist, bei der Betrachtung eines speziellen 
Falles sich als mindestens vollkommen unfähig erweisen und vielleicht 
durch falsche und unzeitige Kritik eher noch geschadet als genützt haben. 
Der Druck des Kapitalismus, welcher Europa mit seinen Produkten 
überschwemmte, mußte auch diese letzte Bewegung der Chromgerbung 
nach Europa durchführen. Er brachte das zustande, was alle anderen, 
*) Ledermarkt 1904, Nr. 95. 
2 ) Gerber 1900, S. 1.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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