Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas

Monograph

Identifikator:
183264667X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-222130
Document type:
Monograph
Author:
Boissonnade, Prosper http://d-nb.info/gnd/101724543
Title:
Le travail dans l'Europe chrétienne au moyen âge (Ve-XVe siècles)
Edition:
Nouv. éd
Place of publication:
Paris
Publisher:
Alcan
Year of publication:
1930
Scope:
II, 431 S.
Ill.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Livre premier. Le travail dans l'europe chrétienne pendant le haut moyen age. Les invasions; L'œuvre de destruction et les essais de reconstruction. Vͤ-Xͤ siècle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas
  • Title page
  • Die zweite Periode der Kriegsfolgezeit
  • Europa
  • Die Vereinigten Staaten von Nordamerika
  • Einblicke in den Welthandel
  • Deutschland
  • Die deutsche Industrie
  • Kredite für Deutschland
  • Deutschlands Inlandsabsatz und deutscher Außenahndel
  • Zusammenfassung

Full text

Di 
jeutsche Qualität im Auslande viel fester zu begründen. — Die Güte deutscher 
Erzeugnisse muß das Leitmotiv sein. Ramschware sollte speziell bei den 
Verkäufen ans Ausland nicht geduldet werden. — Der Krieg gestaltet sich 
immer mehr zu einem Wirtschaftskampfe; Geschlossenheit gegenüber dem 
Auslande ist nötig. — Wir müssen unseren internationalen Ruf ganz neu 
aufbauen. — Sehr selten ist bei uns eine unparteiische, von Sonderinteressen 
unabhängige wirtschaftliche Beurteilung der Wirtschaftsfragen zu finden. . Es 
zibt außerdem sehr selten völlig unparteiische;, Sonderinteressen nicht dienende 
Sachverständige. 
— Wenn man sich jetzt, nach bald ’8 Jahren, diese Leitmotive meiner 
Auf(assungen zurückruft und daran zurückdenkt, welche Palliativmittel 
die deutsche Schwerindustrie mit der Annektierung des Briey-Bezirkes 
usw. als Kompensationen 1% Jahre vor dem Zusammenbruche propa- 
gandierte, wie man die amerikanische Industrie, Organisation und Ge- 
schlossenheit unterschätzte, wie wenig man an die weittragenden Folgen 
des Krieges auf Gesamteuropa dachte, muß man sich ebenso wundern. 
wie Blankenstein, als er sich über die Inflationszeit 1924 aus 
snrach 1 
„Wo war die zünftige Nationalökonomie, als die deutsche Währung 
unter den Einflüssen der Kriegs- und Nachkriegsjahre dahinsiechte und schließ- 
lich einen Zusammenbruch erlebte, wie er in der Geschichte der Währungs- 
politik ohnegleichen ist? Auch nicht einen einzigen Vorschlag, der Aussicht 
auf Erfolg gehabt hätte, hat man aus den Kreisen der Wissenschaft gehört. 
Nicht einmal an das Problem der Sanierung des Reichshaushalts hat sich die 
Winanzwirtschaft herangewagt.“ 
‚Die deutsche Industrie muß sich in erster Linie über die Gründe 
klar sein, warum sie in manchen Beziehungen nicht mehr auf dem 
Welimarkte konkurrenzfähig ist. Es wäre cin großer Fehler, alle Schuld 
auf dem verlorenen Krieg und die dadurch hervorgerufenen Steuer- und 
anderen Lasten abzuwälzen. England hat den Freihandel, zahlt sehr 
hohe. Steuern, trägt seine amerikanischen Schulden ab und ist trotz- 
dem auf vielen Gebieten international konkurrenzfähig. — Überall, wo 
ein rationeller.Fabrikbetrieb in Deutschland noch nicht durchgeführt ist, 
kann nicht der Zollschutz, sondern nur Reorganisation eine allmähliche 
Rentabilität ermöglichen. Ich bin häufig erstaunt, wie Fachleute über 
sewisse Rückständigkeiten in manchen Fabrikationszweigen (—- Aus 
nahmen bestätigen die Regel -—) urteilen. 
Die deutschen Lohnsätze sind vielfach niedriger als die ausländischen, 
aber 1.ist im allgemeinen die Betriebsoxganisation nicht auf der Höhe — 
2. wird die Arbeitskraft häufig nicht gut und zweckentsprechend ausgenutzt — 
3. ist die Arbeitszeit nach Schema F verkürzt — 4. fehlen vielfach gelernte 
Arbeiter: — 5. sind die Leistungen der ungelernten Arbeiter unbefriedigend, 
— 6 wird über ungenügende und schlechte Kalkulation geklagt, desgl. -— 
7. über ungenügende rechnerische und statistische Betriehsbeobachtung — 
S, wird häufig die Proportionsberechnung von Rohstoff, Löhnen, Generalun- 
kosten usw. nicht genügend durchgeführt — 9. zeigen sich häufig noch Nach 
folgen der Inflations-Denkungsweise von 1923 (so fragt die Frankf. Ztg. ar 
Hand eines Beispieles (ein Fabrikant will einen kleinen Auftrag von 1200 Doll 
ausführen, wobei:;er durch Preisnachlaß und Zinsen auf. 123% Jahreszinser 
gekommen wäre): „haben ‚die deutschen Fabrikanten vollkommen das Kalku; 
tieren verlernt?) — 10. nrozentuale Gewinne sind oft zu hoch: Prinzip 
N {u 
\ Chem Ind vam 1317 Mai 19924
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Zum Wiederaufbau Deutschlands Und Europas. Schettler, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.