Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die deutsche Kali-Industrie 1930

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Kali-Industrie 1930

Monograph

Identifikator:
1847185045
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-241659
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Kali-Industrie 1930
Edition:
(Als Ms. gedr.)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hoppenstedt
Year of publication:
(1930)
Scope:
94 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[ I. ] Weltbedeutung und Entwicklungstendenzen der deutschen Kali-Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Kali-Industrie 1930
  • Title page
  • Contents
  • [ I. ] Weltbedeutung und Entwicklungstendenzen der deutschen Kali-Industrie
  • [ II. Die drei großen Gruppen der deutschen Kali-Industrie ]

Full text

Neu-Mexiko ist in den letzten Jahren vielfach berichtet worden, doch scheint %Z 
es sich meist um wenig abbauwürdige Vorkommen zu handeln. 
Die indische Kalisalpetergewinnung, die vor dem Kriege mit etwa 15000 to 
jährlich eine wenn auch nur beschränkte Bedeutung hatte, ist inzwischen auf 
ein Drittel ihres damaligen Umfangs zusammengeschrumpft. Geringe Mengen 
Kalisulfat und andere Kalisalze werden seit Jahren auch noch in Japan gewonnen. 
Gute Aussichten für Entwicklung eines eigenen Kalibergbaus von Bedeutung 
bestehen offenbar im Gebiet der U. d.S.S.R., wo insbesondere 200 km nördlich 
von Perm große Lagerstätten von Sylvinit, Carnallit und auch von Steinsalz 
bekannt sind. Der Gesamtvorrat wird hier nach eingehenden Untersuchungen 
auf 3,5 Milliarden to Rohsalze oder 600 Mill. to Reinkali geschätzt. Mit der 
Abteufung des ersten Schachtes wurde 1927, mit der des zweiten 1928 begonnen. 
Das Produktionsprogramm sah für 1929/30 eine Förderung von 30000 to Sylvinit 
vor, für 1931/32 von 500 000 to und für 1933/34 die Förderung von bereits 2,2 Mill. to. 
Unternehmer ist der staatliche Kalitrust, der ein Glied des Chemischen Syndikats 
der U.d.S.S.R. ist.®) 
Der in der Presse vielgenannte Kalivorrat am Toten Meer, der auf rund 
1,3 Milliarden to Chlorkalium geschätzt worden ist, ist nach viele Monate 
währenden Verhandlungen mit anderen Gruppen zur Ausbeute an ein Konsortium 
vergeben worden, an dem u. a. The Jewish Colonial Trust Ltd. (London), The 
Palestine Economic Corporation (New York) und Mr. Leslie Urquhart (Russo- 
Asiatice Consolidated) beteiligt sind. Es ist vorgesehen, daß im 8. bis 10. Kon- 
zessionsjahr 10000 to und alsdann über 50000 to jährlich 80 prozentiges Chlorkali 
geliefert werden. Eine schnelle Ausbeute wird durch die vorläufig unzureichende 
verkehrsmäßige Erschließung des Gebiets erschwert. 
Im übrigen sind mehrfach Meldungen über Kalifunde auch aus anderen 
Gegenden der Welt gekommen, so z. B. aus Tripolis, wo eine jährliche Ge- 
winnung von 10000 bis 12000 to Kalisulfat in Salinen möglich sein soll, aus 
Kanada usw. Doch ist von den meisten der hier erörterten Projekte in abseh- 
barer Zeit kaum eine Gefährdung der überragenden deutsch-französischen Welt- 
stellung zu erwarten. Zweifellos haben viele Berichte über neue Kalifunde im 
wesentlichen Tendenzcharakter gehabt, sei es zu spekulativen Zwecken, sei es 
mit einer wirtschaftspolitischen Spitze gegen die in den Vereinigten Staaten zu 
Unrecht angegriffene deutsch-französische Zusammenarbeit. Da der Weltkali- 
bedarfin einer ununterbrochenen, durch die internationale 
Intensivierung der Landwirtschaft bedingten Steigerung be- 
griffen ist, undzwar eine Steigerung, deren Grenze noch un- 
absehbar ist, so kann mit großer Sicherheit die Zukunfts- 
aussicht der deutschen Kali-Industrie nur günstig beurteilt 
werden, selbst wenn im Laufe der Jahre auch in einigen anderen Gebieten der 
Erde, wie das wahrscheinlich in der U.d.S.S.R. der Fall sein wird, eine neue 
Kali-Indnstrie aufgebaut werden sollte. 
Aussichten der Kali-Industrie 
Wir ergänzen dies Bild zunächst durch eine Perspektive von französischer Seite. 
Sie stammt von dem obenerwähnten Finanzier L. Bailly und basiert auf folgendem 
Gedanken: Von 1854 bis 1930 stieg der jährliche Düngemittelbedarf der Welt 
um etwa 10% jährlich. Da 1929 die Weltkaliproduktion etwa 2 Mill. to Reinkali 
betrug, so kann man die Weltproduktion für 1936 auf 4 und für 1950 auf etwa 
12) Mitteilungen von Prof. Kotaschetkow in der Zeitschrift ‚Die Volkawirtschaft in der U. d. 8. S. R.*‘
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Deutsche Kali-Industrie 1930. Hoppenstedt, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.