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Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Bibliographic data

fullscreen: Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

Monograph

Identifikator:
1847422136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-250625
Document type:
Monograph
Title:
Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard)
Year of publication:
1930
Scope:
183 Seiten
graphische Darstellungen
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Bauarbeiterschaft und ihre Zusammensetzung.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
  • Title page
  • Contents
  • I. Wirtschaftsgliederung und Baugewerbe.
  • II. Umfang und betriebliche Struktur des Baugewerbes und der Baunebengewerbe.
  • III. Die Bauarbeiterschaft und ihre Zusammensetzung.
  • IV. Berufsnachwuchs und Lehrlingsfrage.
  • V. Der Uebergang zur Selbstständigkeit.
  • VI. Bauarbeiter und Nebenberufe.
  • VII. Die familiären Verhältnisse der Bauarbeiterschaft.

Full text

105 
eines Teiles der Kunststeinarbeiter und der Bauhilfsarbeiter, zu den 
gelernten Berufen, so sind insgesamt vorhanden gelernte Arbeiter 
rund 513000. oder 58,7 %,' ungelernte Arbeiter rund 361000 oder 
41,3 % der gesamten Bauarbeiterschaft. 
In der Bauarbeiterzahl von 874 000 sind nur die ha u pt beruflich 
als Bauarbeiter tätigen Personen gezählt, also alle Personen, die sich 
auf die Frage nach ihrem Hauptberuf in der Haushaltungsliste als 
Bauarbeiter bezeichnet haben. Es sind also auch alle zur Zeit der 
Zählung wegen Krankheit oder Arbeitsmangel vorübergehend er- 
werbslosen Personen darin enthalten, da ja nur dann ein voller 
Ueberblick über die Berufsangehörigen gewonnen werden kann, 
wenn auch diese Arbeitslosen einbezogen werden, Es ist allerdings 
nicht ausgeschlossen, daß ein Teil dieser Personen, besonders die 
älteren von ihnen, den Weg ins Erwerbsleben überhaupt nicht mehr 
zurückfindet, denn das Ausscheiden aus dem Beruf vollzieht sich ja 
häufig über eine längere Arbeitslosigkeit. Die nicht unbeträchtliche 
Zahl von rund 23000 Bauarbeitern, die das 65. Lebensjahr bereits 
überschritten haben — davon sind rund 6600 sogar über 70 Jahre 
alt —, rechtfertigt eine solche Annahme. Die Anhänglichkeit an dem 
alten Beruf und vielleicht auch die Hoffnung, durch die Angaben in 
einem amtlichen Formular wieder zur Arbeit zu kommen, hat mög- 
licherweise eine Reihe nicht mehr voll arbeitsfähiger Personen ver- 
anlaßt, sich noch als erwerbstätige Bauarbeiter zu bezeichnen. 
In der Zahl von 874 000 fehlen dagegen alle Bauarbeiter, die sich 
nur neben beruflich als solche bezeichnet haben, ihrem Hauptberuf 
nach aber Landwirte oder Angehörige eines andern Berufes sind. 
Es handelt sich hier um rund 21000 nebenberufliche Bau- 
arbeiter, darunter nahezu 16000 Maurer. Diese Nebenerwerbs- 
verhältnisse, die in umgekehrter Richtung (Hauptberuf: Bauarbeiter; 
Nebenberuf: Landwirt und dergleichen) viel häufiger sind, werden 
noch in einem besonderen Abschnitt behandelt werden. Bei den 
nachfolgenden Berechnungen über die Verteilung der Bauarbeiter 
und über die Nachwuchsfiragen muß von der Zahl der hauptberuf- 
lichen Bauarbeiter ausgegangen werden, da nur für diese eingehend 
gegliedertes Material vorliegt. Dieser Ausfall der nebenberuflichen 
Bauarbeiter bildet einen gewissen Ausgleich für die unter den haupt- 
beruflich Erwerbstätigen gezählten, nicht mehr voll arbeitsfähigen 
Kräfte, so daß die Zahl von 874 000 den zahlenmäßigen Bestand am 
zutreffendsten wiedergibt.
	        

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Das Baugewerbe in Der Volks-, Berufs- Und Betriebszählung von 1925. Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard), 1930.
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