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Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Bibliographic data

fullscreen: Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

Monograph

Identifikator:
1847422136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-250625
Document type:
Monograph
Title:
Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard)
Year of publication:
1930
Scope:
183 Seiten
graphische Darstellungen
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Wirtschaftsgliederung und Baugewerbe.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
  • Title page
  • Contents
  • I. Wirtschaftsgliederung und Baugewerbe.
  • II. Umfang und betriebliche Struktur des Baugewerbes und der Baunebengewerbe.
  • III. Die Bauarbeiterschaft und ihre Zusammensetzung.
  • IV. Berufsnachwuchs und Lehrlingsfrage.
  • V. Der Uebergang zur Selbstständigkeit.
  • VI. Bauarbeiter und Nebenberufe.
  • VII. Die familiären Verhältnisse der Bauarbeiterschaft.

Full text

13 
des Bedarfs: in den Hintergrund gedrängt. Der große dringliche 
Fehlbedarf an Wohnungen, der Ende 1926 nach Schätzung des Reichs- 
arbeitsministeriums 600000 Wohnungen betrug, ist glücklicherweise 
schon durch die Bautätigkeit der letzten zwei Jahre bei einem Rein- 
zugang von jährlich 290000 Wohnungen und einem Neubedarf von 
etwa 220000 um rund 140000 Wohnungen vermindert worden. Bei 
einem Bauprogramm, das einen jährlichen Reinzugang von 
300000 Wohnungen sicherstellt, würde der vom Reichsarbeits- 
ministerium geschätzte Fehlbetrag bis zum Jahre 1936 an- 
nähernd abgedeckt sein. Der danach von diesem Jahre an zu 
erwartende starke Rückgang des jährlichen Zuwachsbedarfs an 
Wohnungen würde die Gefahr einer Minderbeschäftigung in sich 
bergen. In Wirklichkeit dürfte aber der Fehlbetrag an Wohnungen 
erheblich größer sein, als sieh aus den Schätzungen des Reichsarbeits- 
ministers ergibt. Außerdem könnte der durch die Beseitigung der 
Wohnungsnot entstehende Ausfall an Arbeitsmöglichkeiten durch 
den dringend notwendigen Ersatz überalterter Wohnungen gemildert 
werden. Dieser Ersatz wird jedoch in noch stärkerem Maße 
als die jetzige Bautätigkeit von der Beschaffung der. Geldmittel 
und damit schließlich von der Kaufkraft der Mietermassen ab- 
hängig sein. Eine allgemeine Ersetzung der Altwohnungen muß 
steigende Mieten zur Folge haben, da eine Heranziehung des 
Altbesitzes an Häusern und der Mieter von Altwohnungen zur 
Verbilligung der Neubauwohnungsmieten auf dem Umwege über 
die Hauszinssteuer dann mehr und mehr unmöglich wird. 
Sobald einmal ein Ausgleich zwischen Haushaltungszahl und 
Wohnungsbestand erreicht ist, wird die Wohnungszwangswirtschaft 
keinen Sinn mehr haben und von selbst aufhören. Die Nachfrage 
wird sich dann auf die zweckmäßigsten und mit den modernen Ein- 
richtungen versehenen Wohnungen richten, aber der Mietpreis für 
diese Neuwohnungen wird viele Haushaltungen dazu zwingen, auch 
weiterhin mit weniger modernen, aber billigeren Altwohnungen vor- 
lieb zu nehmen. Die Berechnungen über die zukünftige Bevölkerungs- 
entwicklung zeigen, daß dieser Ausgleich zwischen Angebot und dring- 
licher Nachfrage voraussichtlich in etwa 10 Jahren, also bis 1940, er- 
reicht sein wird, und daß dieser Zeitpunkt Krisengefahren für das 
Baugewerbe in sich birgt. Bis dahin wird die Lage des Baugewerbes 
von der Bedarfsseite wenig beeinflußt werden, da überkommener 
Fehlbedarf und Neubedarf Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen. Der
	        

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Das Baugewerbe in Der Volks-, Berufs- Und Betriebszählung von 1925. Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard), 1930.
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