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Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Bibliographic data

fullscreen: Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

Monograph

Identifikator:
1847422136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-250625
Document type:
Monograph
Title:
Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard)
Year of publication:
1930
Scope:
183 Seiten
graphische Darstellungen
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Wirtschaftsgliederung und Baugewerbe.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
  • Title page
  • Contents
  • I. Wirtschaftsgliederung und Baugewerbe.
  • II. Umfang und betriebliche Struktur des Baugewerbes und der Baunebengewerbe.
  • III. Die Bauarbeiterschaft und ihre Zusammensetzung.
  • IV. Berufsnachwuchs und Lehrlingsfrage.
  • V. Der Uebergang zur Selbstständigkeit.
  • VI. Bauarbeiter und Nebenberufe.
  • VII. Die familiären Verhältnisse der Bauarbeiterschaft.

Full text

"7 
Hauptfeld der Bautätigkeit sind daher die Städte, da ja die Woh- 
nungen für den gesamten Bevölkerungsüberschuß in den Städten 
erbaut werden mußten und noch erbaut werden müssen. Die Zu- 
sammenballung großer Bevölkerungsmassen an einem Orte hat im 
Baugewerbe erst die Schaffung größerer Bauunternehmungen er- 
möglicht. Die Ausbildung rationeller Baumethoden, die Verwendung 
von Hilfsmaschinen aller Art war erst in. den großstädtischen kapital- 
kräftigen Bauunternehmungen durchführbar. Auch eine weiter- 
gehende Spezialisierung der Bauarbeiterberufe war nur auf dem 
Boden der Großstadt möglich; denn nur hier sind die Voraus- 
setzungen dafür vorhanden. Spezialbetriebe und Spezialarbeits- 
kräfte können eine ausreichende Beschäftigung nur dann finden, 
wenn Menschen, die Spezialleistungen brauchen, in großer Zahl 
räumlich dicht beieinander wohnen. 
Außer dem Wohnungsbau sind auch alle andern Zweige des Bau- 
wesens durch das Wachstum der städtischen Bevölkerung nachhaltig 
beeinflußt worden. Die Industrialisierung erforderte zahlreiche 
große Industriebauten, die Städte machten einen Ausbau des Ver- 
kehrswesens notwendig, um die Nahrungsmittel für die Menschen 
und die Rohstoffe für die Industrie herbeizuschaffen und die Erzeug- 
nisse des städtischen Gewerbes in die oft sehr entlegenen Absatz- 
gebiete hinauszubefördern. Mit dem Wachsen der Städte nimmt auch 
der innerstädtische Personen- und Warenverkehr ständig zu. Die 
Wohnungsnot, die es den meisten Menschen unmöglich macht, in die 
Nähe ihrer Arbeitsstätte zu ziehen, erhöht den Berufsverkehr. 
Geschäfts- und Wohnviertel bilden sich heraus und fördern diese 
Entwicklung. Die Gas- und Elektrizitätsversorgung, die Wasser- 
zufuhr und Abwässerungsentfernung bieten hauptsächlich dem 
städtischen Baugewerbe ein Betätigungsfeld. 
Die Großstadtentwicklung hat infolge ihrer Planlosigkeit auch 
zu einer Reihe von ungesunden Erscheinungen geführt. Das Streben 
nach einer möglichst großen Ausnutzung des in Grund und Boden 
angelegten privaten Kapitals hat vielfach zu den engen und düsteren 
Hinterhausbauten geführt mit Wohnungen, die den Ansprüchen neu- 
zeitlicher Hygiene an Licht und Luft nicht genügen können. Die Groß- 
stadtentwicklung hat die Menschen von der Natur losgelöst und 
dauernd an das steinerne Meer der Großstädte gebunden. Erst in 
der jüngsten Zeit sind Versuche zur Bekämpfung dieser Mißstände 
aueregisch in Angriff genommen. Die Bauvorschriften der Städte, 
Das Baucewerbe.
	        

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Das Baugewerbe in Der Volks-, Berufs- Und Betriebszählung von 1925. Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard), 1930.
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