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Die Theorie der Volkswirtschaft

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Bibliographic data

Contents: Die Theorie der Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1847422136
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-250625
Document type:
Monograph
Title:
Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard)
Year of publication:
1930
Scope:
183 Seiten
graphische Darstellungen
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Umfang und betriebliche Struktur des Baugewerbes und der Baunebengewerbe.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

33 
zufällt. Indes bleibt immer noch die Tendenz bestehen, ein 
immer weiteres Territorium zu besiedeln, weil die Bevölkerung 
fortfährt, sich zu vermehren. 
„Eine Familie,“ sagt Lippert,*) „mit der Ernährungsweise der 
Urzeit bedurfte eines bestimmten Raumes zur Gewinnung ihrer 
Nahrung, und dieses Raumbedürfnis wuchs mit der Kopfzahl.“ 
Aus dem folgenden wird man ersehen, daß die Menschen auf 
allen Kulturstufen danach strebten, ihr Gebiet möglichst auszu 
dehnen. 
Die völlig extensive Wirtschaft, bei der der Mensch keine 
Arbeit auf wendet, um die Fruchtbarkeit des Bodens wieder her 
zustellen, um Pflanzen zu bauen, Tiere zu züchten usw., wird 
ziemlich zutreffend „Sammelwirtschaft“ genannt. Darunter ver 
steht man gewöhnlich eine Wirtschaft, in der man sich mit der 
Sammlung von Pflanzen und Wurzeln, mit der Jagd und dem 
Fischfang beschäftigt.**) Hierher gehört auch die Nutzung der 
natürlichen Wälder. Wenig entfernt von diesem Wirtschafts 
system ist auch die primitive Viehwirtschaft, bei der das Vieh 
auf den unkultivierten Weiden gefüttert wird. Der Arbeitsaufwand 
besteht nur im Hüten des Viehs und ist folglich sehr gering. Statt 
das Vieh zu töten, wie es der Jäger tut, braucht der Viehzüchter 
hauptsächlich dessen Milch.***) 
Gewöhnlich betrachten indes die Volkswirte diese extensive 
„Sammelwirtschaft“ nicht vom Standpunkte der Arbeitsproduk 
tivität aus, sondern von dem der Leistungsfähigkeit des Bodens, 
und kommen natürlich zu dem Schlüsse, daß eine intensive Wirt 
schaft „ergiebiger“ ist als eine extensive. Die Tatsache, daß die 
Menschen in einer dünn bevölkerten Gegend eine extensive Wirt 
schaft führen, wird durch deren geringe kulturelle Entwicklung 
erklärt. 
*) Julius Lippert, Kulturgeschichte der Menschheit, Bd. I, S. 168. 
**) Ernst Friedrich, Einführung in die Wirtschaftsgeographie, 
Leipzig 1908, S. 27. 
***) Die Hirtenvölker töten sehr ungern ihr Vieh und ernähren sich 
nur ausnahmsweise von Fleisch. Siehe Richard Hildebrand, Recht 
und Sitte auf den primitiven wirtschaftlichen Kulturstufen, S. 26. Über 
das Hirtenwesen bei den Kirgisen, Kaffem, Somali, Toda usw. 
Masslow, Die Theorie d. Volkswirtsch. 
3
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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