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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

200 
Die Naturphilosophie. — Fracastoro. 
auf den Einzelgegenstand, den die Empfindung uns vermittelt, 
zu gewinnen und aufrecht zu erhalten. 
Wenn wir uns dem ersten Vertreter der italienischen Natur- 
philosophie, dem Arzt und Naturforscher Girolamo Fracastoro 
zuwenden, So finden wir bei ihm diesen allgemeinen Grundgedan- 
ken zwar bereits betont, dennoch aber mit Bestandteilen der schul- 
mässigen Ueberlieferung noch deutlich untermischt. Fracastoros 
Dialog über die Erkenntnis („de intellectione‘) ist in der Geschichte 
der Philosophie, wie es scheint, völlig vergessen; dennoch bildet 
er ein wichtiges verbindendes Glied und eine Grenzscheide zwi- 
schen der Scholastik und der modernen Denkart. Die veränderte 
Auffassung tritt hier freilich nur allmählich heraus und kleidet 
sich zunächst noch in die Begriffssprache des Mittelalters. Insbe- 
sondere ist es die Theorie der „Species“, die von Fracastoro zur 
Erklärung des Wahrnehmungsprocesses ohne nähere Prüfung hin- 
zenommen wird. (S. hrz. ob. S. 45 ff.) Dass Gegenstände, die unser 
Ich nicht unmittelbar in räumlicher Nähe berühren, uns bewusst 
werden können, — dass wir sie, nachdem ihr direkter Eindruck 
geschwunden, in der Erinnerung zurückzuerschaffen vermögen: 
diese Tatsache ist ihm nicht anders erklärbar, als durch die Ein- 
schaltung eines mittleren Seins, das von den Dingen in uns über- 
geht und als fester Bestand in uns zurückbleibt. Alle Erkenntnis 
ist daher nicht ein Ergreifen des Objekts in seiner eigenen Wesen- 
heit, sondern seine mittelbare Darstellung durch ein sinnliches 
Symbol. Dass die Seele in dieser Repräsentation eine eigene, 
selbständige Tätigkeit ausübt, wird ausdrücklich bestritten: müsste 
sie sich doch alsdann demselben Inhalt gegenüber zugleich er- 
schaffend und aufnehmend, aktiv und passiv verhalten.®) Aus 
dieser Problemstellung indes ergibt sich sogleich eine innere 
Schwierigkeit. Wie die äussere Realität nunmehr durch eine 
Summe fester Einzeldinge und ihrer Zustände bestimmt ist, so 
ist die Seele zu einem Sammelplatz von Vorstellungsbildern 
geworden, von denen jedes auf ein eigenes gegenständliches Ori-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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