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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

2392 
Die Naturphilosophie. 
der Aristotelischen Tradition gelöst. Bei Cardano, der die 
Reihe eröffnet, finden wir noch unverändert die scholastische 
Ansicht: der „Ort“ jedes Körpers ist gleichbedeutend mit der 
Oberfläche, die ihn umgibt und gegen seine materielle Nachbar- 
schaft abschliesst. Der eine und bleibende Ort der Welt ist 
daher der letzte äusserste Umkreis des Alls, der, als die Grenze 
der unbewegten Himmelssphäre, selbst unveränderlich und ewig 
ist.) Es ist ein Fortschritt der logischen Abstraktion, wenn 
Julius Caesar Scaliger in seiner Gegenschrift gegen Cardanos 
Werk besonders auch diese Begriffsbestimmung heraushebt, um 
sich ihr gegenüber auf die Raumlehre der antiken Atomistik 
zu berufen, die durch die Aristotelischen Beweisgründe nicht 
widerlegt sei. Der Raum wird für ihn wiederum mit dem 
„‚Leeren“ identisch, das allerdings nicht als konkrete gesonderte 
Einzelexistenz neben und ausserhalb der Körper, wohl aber als 
das Behältnis zu denken ist, das überall mit den Körpern zugleich 
vesteht und mit ihnen notwendig und unablösbar verbunden ist. 
Der Ort eines materiellen Gebildes ist daher nicht mehr durch 
Jessen begrenzende Oberfläche bestimmt und gegeben, sondern 
?r ist gleichbedeutend mit dem dreidimensionalen geometrischen 
inhalt, der durch jene Grenzen umschlossen wird. Raum und 
Körper werden somit auf der einen Seite einander genähert, da 
aunmehr in allen ihren Verhältnissen und Abmessungen eine 
genaue Entsprechung und VUebereinstimmung stattfindet, anderer- 
seits indes ihrem begrifflichen Gehalte nach rein und grund- 
sätzlich geschieden. Die logische Wertordnung der Momente, 
die hierbei eintritt, geht allerdings noch nicht prinzipiell über 
die scholastische Auffassung hinaus. Auch hier noch bleibt die 
Kategorie der Substanz „der Natur nach“ früher, als jede Art der 
Beziehung; der Einzelkörper ist somit ursprünglicher, als die 
cäumliche Ordnung, die nur zwischen bereits vorhandenen und 
'ertigen Einzeldingen sich einstellen und Vollzichen kann. Der 
Raum steht daher an fundamentaler begrifflicher Bedeutung 
hinter dem Stoffe zurück, wenngleich beide physisch nur in- 
ınd miteinander zu bestehen vermögen. Besonders deutlich tritt 
diese Ansicht in der Auffassung und Abschätzung des Correlat- 
begriffs der Zeit hervor. Auch die Zeit bildet nach Scaliger keinen 
zlementaren Erkenntnisinhalt, sondern stellt eine Abstraktion von
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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