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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Begriffe des Raumes und der Zeit. — Die Mathemalik. 233 
der Bewegung dar, die zuvor in empirischer Wirklichkeit ge- 
geben sein muss. Der Satz, dass. sie das Maass und somit die Be- 
dingung der Bewegung sei, wäre also im metaphysischen Sinne 
umzukehren: das Faktum der Ortsveränderung, der Umschwung 
der Himmelskugel musste vorausgehen. wenn der Gedanke der 
Zeit sich bilden sollte. 7!) 
Erst die Philosophie des T elesio beseitigt auch diese letzte 
Schranke. Nicht als eine Beschaffenheit der materiellen Inhalte ist 
nach ihr der Raum zu denken, sondern als ursprüngliche Existenz, 
die bei allem Wechsel in den Lagen und Bewegungen der Einzel- 
dinge in unwandelbarer Identität ihnen gegenüber verharrt: bereit, 
die verschiedensten körperlichen Gestalten und Abmessungen in 
sich aufzunehmen, dennoch aber von jeder einzelnen unter ihnen 
durch seine Natur und seine Wesenheit dauernd unterschieden. 
Er bildet ein eigenes, für sich bestehendes Sein, das der körper- 
lichen „Masse“ entgegengesetzt ist. Wie er aller Wirkungs- 
fähigkeit bar ist, so bietet er auch nirgends die Möglichkeit 
einer inneren qualitativen Unterscheidung, sondern ist in allen 
seinen Teilen streng gleichförmig zu denken. Die Aristotelische 
Ansicht, die das Naturgeschehen damit erklärt, dass sie den 
einzelnen Elementen ein Streben nach ihrem „natürlichen Ort“ 
beilegt, ist daher — da jeder Teil des Raumes sich gegen jede 
Materie gleichgültig verhält — obne Halt und Fundament: der 
neue Raumbegriff verlangt und bedingt eine neue Physik.”?) Insbe- 
sondere werden auch hier die Gründe, die in der peripatetischen 
Schule gegen die Existenz des „Leeren“ vorgebracht werden, ver- 
worfen. Ueberall, wo wir sehen, dass Körper sich einander zu 
nähern suchen und nach gegenseitiger Berührung streben, haben 
wir dies lediglich bestimmten immanenten Kräften, die in ihnen 
wirksam sind, nicht einer allgemeinen Tendenz, die auf Vermei- 
dung oder Aufhebung des leeren Raums gerichtet st, zuzuschrei- 
ben. Und wie der Raum, so ist auch die Zeit eine unabhängige 
Existenz, zu deren Erkenntnis wir zwar durch die Wahrnehmung 
der Bewegung zuerst veranlasst werden, deren Wesen aber ohne 
Rücksicht auf sie gedacht und bestimmt werden muss, Der stetige 
Fluss der Zeit selbst wäre nicht aufgehoben, wenn wir auch alle 
Inhalte, die in ihr aufeinander folgen, vernichtet dächten; alle 
logischen Eigentümlichkeiten und Merkmale der Zeit lassen sich
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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