Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Der Raum und das Kategoriensystem. 
235 
teilung, die sich nicht auf die herkömmlichen logischen Kate- 
gorien beschränkt und einengt. Wir können etwa dem Raum 
„Grösse“ zusprechen: aber nur insofern, als wir ihn damit nicht 
der Kategorie der Quantität unterordnen, sondern als deren 
Quell und Ursprung bezeichnen wollen. Wir können ihn eine 
Substanz im wahrsten und tiefsten Sinne dieses Begriffes nennen. 
da er es ist, der, ohne sich selbst auf ein anderes Sein zu stützen, 
der ganzen Körperwelt ihren Halt und ihre Unterlage gibt: — aber 
auch hier müssen wir uns gegenwärtig halten, dass die bekannten 
Unterscheidungen, die wir in der Kategorie der Substanz mit- 
zudenken pflegen, für ihn ihre Gültigkeit verlieren. Denn er 
ist weder ein Individuum nach Art eines einzelnen dinglichen 
Seins, das sich aus Materie und Form zusammensetzt, noch auch 
ein Gattungsbegriff, da er keine Unterarten in sich fasst, von 
denen er als allgemeine Bestimmung prädiziert werden könnte. Er 
ist weder materiell noch immateriell, da ihm auf der einen Seite 
die Fähigkeit des Widerstandes, also die Grundeigenschaft der kör- 
perlichen Naturen abgeht, auf der anderen Seite dagegen das Merk- 
mal der Ausdehnung zukommt, das ihn von allem geistigen Sein 
unterscheidet. So erkennen wir in ihm überall ein „Mittleres“ 
zwischen Gegensätzen, die wir gewohnt sind, als ausschliessend 
und contradiktorisch zu betrachten: „Corpus incorporeum est ei 
noncorpus corporeum“.%) In diesem Oxymoron vollendet sich 
die Charakteristik, in der zum erstenmale der Raumbegriff der 
Naturwissenschaft seine Selbständigkeit gegenüber dem scho- 
lastischen Begriffs- und Kategoriensystem gewinnt. Die Fragen, 
die hier gestellt werden, werden uns noch einmal auf einem Höhe- 
punkt der mathematischen Naturwissenschaft, in. den Werken 
Leonhard Eulers, völlig übereinstimmend begegnen. Man hat 
sie mit der Problemstellung Kants in der Inauguraldissertation ver- 
glichen, von der sie indes durch den metaphysischen Zusammen- 
hang, dem sie angehören, prinzipiell getrennt sind. Wohl aber 
Jässt sich auch hier zwischen den Extremen eine stetige geschicht- 
liche Vermittlung aufweisen, sofern die Lehre des Patrizzi in dem 
spekulativen Spiritualismus Henry Mores weiterwirkt, der selbst 
wieder das Vorbild der Newtonischen Raumlehre geworden ist 
(S. Bd. IL) 
Die logische Zergliederung hat ‚die ‚völlige Wesensver-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.