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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

238 
Die Natur philosophie. 
Erstreckung, gibt, so muss es notwendig auch ein „Kleinstes“ in 
ihm geben: die Gegensätze bedingen sich wechselweise und 
können nur miteinander gesetzt und gedacht werden. Wir ge- 
langen somit zum Begriff des Punktes als dem logischen Wider- 
spiel der reinen absoluten Ausdehnung: wie diese alle Dimen- 
sionen umfasst, so muss hier von ihnen allen abgesehen werden; 
wie sie alle Teile in sich schliesst, so ist in ihm jeder Gedanke 
ziner weiteren Zerfällung fernzuhalten. Einheit und Punkt sind 
Wechselbegriffe: sie drücken dasselbe Problem, nur unter ver- 
schiedenen Gesichtspunkten und verschiedenem Namen, aus. 
Zwar wird auch das Moment der Zeit und der Bewegung als 
unteilbar bezeichnet; beide aber stehen an Ursprünglichkeit 
hinter dem räumlichen Element zurück, da die Zeit nur in und 
mit der Bewegung zu denken ist, diese aber die materiellen 
Körper und damit den Raum voraussetzt. Sie wird daher auch 
für die Ableitung der weiteren geometrischen Grundgebilde ver- 
worfen: wenn die Linie durch das „Fliessen“ des Punktes erklärt 
wird, so ist damit die wahre logische Rangordnung verkehrt. 
Die Linie ist eine eigene gedankliche Setzung, die daher die 
Rückführung auf eine neue Einheit, ein neues „Minimum“ von 
destimmter qualitativer Eigenart verlangt. Ihre endliche Grösse 
muss in unteilbare Linienelemente aufgelöst und aus ihnen 
zusammengesetzt werden: dass das Teilbare und Ausgedehnte 
derart aus dem „Indivisiblen“ hervorgeht, ist nicht wunderbarer, 
als dass etwa der einzelne Körper sich (nach Aristotelischer Lehre) 
aus Form und Materie zusammensetzt, die dennoch beide von 
ihm verschieden sind. Wie aus Elementen, die selbst weder 
schwer noch leicht sind, die leichte oder schwere Materie, so 
resultiert aus solchen, denen an sich weder Grösse noch Klein- 
heit zukommt, der grosse oder kleine Körper. 81) 
Bei dem Uebergang zu den höheren Dimensionen und bei 
lem Aufbau des Gesamtinhalts der Geometrie, der hieraus ent- 
springt, handelt es sich somit nicht um eine Anhäufung von 
Teilen, sondern — wie wir Patrizzis Gedanken zusammenfassen 
und umschreiben können — um eine Synthese von Prinzipien 
zu einer höheren begrifflichen Einheit, In der Behauptung von 
GClementen, die die charakteristische Natur und Wesenheit des 
Gesamtgebildes ohne seine extensive Form und Erstreckung be-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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